2019 Spaniens Norden – 30.05.

30.05. Orellan – Salamanca

Unsere Füße haben sich über Nacht wieder erholt und somit konnte es weiter gehen.
Das Frühstück hier war recht simpel – eine dicke Brotscheibe mit Marmelade. Einfach, aber nicht schlecht.

Die Fahrt führte uns heute wieder weiter nach Süden. Wir hatten von einer Lagune bei Zamorra gelesen, wo man Vögel beobachten könnte.
Naja, die “Lagunas de Villafáfila” erreichten wir nach knapp 2h, aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Mai eine denkbar schlechte Zeit für die Lagune ist. Hier war nämlich kein Tropfen Wasser weit und breit zu sehen.


Ok, ein Spatz auf dem Dach gabs doch noch


Und noch einer – kein Spatz, sondern ein Storch

Da wir ja jetzt hier nicht mehr wirklich was machen konnten, fuhren wir weiter. Wir steuerten jetzt mal Portugal an. Am Grenzfluß “Douro” hatten wir auf der Karte einen Nationalpark mit paar Trails entdeckt und da wollten wir jetzt mal hin.

Bei Miranda do Douro überquerten wir die Grenze, tankten und besorgten uns in einem Supermarkt was kleines zu essen.
Den ersten Viewpoint zu dem wir wollten, mussten wir abblasen. Die Straße wurde immer schlechter. Zuletzt war es nur noch ein mieser Feldweg.
Der zweite war dann schon vielversprechender. Im kleinen Örtchen Picote suchten wir uns einen Parkplatz, was gar nicht so einfach war, und liefen runter zum Viewpoint.

Bei über 30°C hätten wir jetzt gern etwas Schatten begrüßt, aber den gabs hier nicht. Da es aber nicht wirklich viele andere schöne Plätze in Sicht waren, machten wir hier trotzdem unsere Mittagspause.
Bis auf den fehlenden Schatten ein sehr schönes Fleckchen Erde.

Für größere Wanderungen war es uns hier viel zu warm und so beschlossen wir wieder nach Spanien zurück zu fahren.
Davor wollte ich mir aber noch meinen fehlenden Geocache von Portugal holen.
Leider war dieses Unterfangen vergeblich. Bei zwei Orten habe ich schlicht nichts gefunden und bei einem waren zu viele Menschen unterwegs und ich wurde schon merkwürdig beäugt. 😉

Die Fahrt ging jetzt durch bis Salamanca, unserem Etappenziel für heute. In der Nähe vom Hotel bekamen wir einen Parkplatz und konnten einchecken.
Eigentlich hätten wir uns gern im vorhandenen Pool etwas erfrischt, aber leider war er noch geschlossen – dämliche Nebensaison.

Dann machten wir uns halt so etwas frisch und liefen dann rein in die Altstadt. Unser Ziel war die Kathedrale und hier der Rundgang auf den Turm.


Aussicht auf die Kathedrale vom Fluß

Eine knappe Stunde erforschten wir die Höhen der “Catedral de Salamanca”. Unter Höhenangst sollte man hier nicht unbedingt leiden, denn manche Übergänge und Treppen sind schon recht offen. 😉

Den unteren Teil der Kathedrale konnten wir leider heute nicht mehr besichtigen, denn dieser hatte dann schon zu als wir wieder unten waren.

Dann sind wir halt so etwas durch die Stadt gezogen. Am Plaza Mayor gönnten wir uns ein Eis und noch ein kühles Getränk vom Starbucks. So konnten wir uns an einen der dortigen Tische setzen und dem Treiben auf dem Platz zusehen.

So verging etwas die Zeit, bis die Restaurants fürs Abendessen öffneten.
Da wir sehr zeitig dran waren, bekamen wir auch ohne Reservierung einen Platz im “Tapas 3.0”
Wir hielten uns heute hier an die Vorspeisen und probierten einfach mal ein paar durch. Alles sehr lecker und auch so sättigend.

Anschließend sind wir noch etwas durch die Stadt für ein paar Nachtaufnahmen.

ÜN: Hotel Puente Romano de Salamanca – https://www.hotel.de/de/puente-romano-de-salamanca/hotel-221296/ – 76,50€
Gefahrene Strecke: 417km
Map: https://goo.gl/maps/SqSPvHa28Aq1RpBv7

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