2016 Norwegen – 31.08.

31.08. Rondane – Jotunheimen

 

Es war heute früh noch eine Entscheidung zu treffen und nach dem Abwägen von allen Möglichkeiten beschlossen wir, den Flug abzublasen und auf Höhe Null zurück zu fahren. Wir buchten Bahn und Fähre und somit war dies auch geklärt.

Nach dem Frühstück brachen wir auf der Rv27 nach Norden auf. Das Wetter war derzeit ganz annehmbar.

Erster Halt an den Solbergplassen.
Wir vertraten uns etwas die Beine; auch um der angekommenen Rentnertruppe zu entfliehen.


Solbergplassen


Solbergplassen


Solbergplassen

Irgendwo hatte Anja eine alte Holzbrücke entdeckt, welche nach altem Muster gebaut wurde und so machten wir uns von einem Parkplatz zu Fuß dorthin auf. Nach ca. 30 Minuten Fußmarsch auf einem einfachen Feldweg erreichten wir sie.

Kurz vor Folldal bogen wir links ab, denn ein Hinweis auf einen sehenswerten Ort lockte uns. Wir landeten im “Folldal Bygdetun”, einer Art Freilichtmuseum. Faktisch war es geschlossen; da niemand da war, aber da das Gelände offen war, liefen wir trotzdem ein wenig herum.


Folldal Bygdetun


Folldal Bygdetun


Dachbegrünung


Folldal Bygdetun


Folldal Bygdetun


Folldal Bygdetun

Weiter in Folldal fuhren wir hoch zur Mine, welche ebenfalls als Museum betrieben wird. Diese Kupfermine war bis 1941 hier in Folldal und später bis 1993 in Tverrfjellet 30km weg von hier in Betrieb.
Danach transportierte man die Häuser wieder zurück und errichtete das Museum.
Eintritt kostet es nichts und so kann man in Ruhe einfach ein bisschen die alte Zeit in sich aufsaugen.
Theoretisch kann man auch irgendwie runter in die Mine fahren, aber wir fanden keinerlei Hinweise diesbzgl.


Stiftelsen Folldal Gruver


Stiftelsen Folldal Gruver


Stiftelsen Folldal Gruver


Stiftelsen Folldal Gruver


Stiftelsen Folldal Gruver


Stiftelsen Folldal Gruver

Für die Fahrt zurück entschieden wir uns für eine kleine Straße durch den Rondane Nationalpark. Die Gravelroad war gut zu fahren; selbst Reisebusse nutzen den Weg.
Aber die Aussicht hier wieder in dieser einsamen Landschaft, grandios.


Durch den Rondane NP


Durch den Rondane NP


Durch den Rondane NP


Durch den Rondane NP


Durch den Rondane NP


Durch den Rondane NP

Als wir später durch Vagamo kamen, wollten wir noch einen Abstecher zur dortigen Stabkirche machen, allerdings hatte diese bereits geschlossen. Alles andere wäre auch ein Wunder gewesen.


Stabkirche in Vagamo

Am späten Nachmittag erreichten wir wieder den Jotunheimen Nationalpark und unsere Unterkunft die Sjodalen Hyttetun og Camping. Die Hütten sind einfach gehalten inkl. Küche und Bad, aber ganz nett gelegen; in der Nähe des Flusses, welcher für einen kleinen Spaziergang einlädt.
Wifi war leider bei uns nicht mehr empfangbar und so gingen wir kurz in die Rezeptionshütte, um die letzte Planung zu machen.

Danach verkochten wir in der Hütte unsere letzten Vorräte, bevor wir uns ans Packen machten.

Übernachtung: Sjodalen Hyttetun og Camping – 895NOK – http://sjodalenhyttetun.no/
Gefahrene Strecke: 225km
Map: https://goo.gl/maps/DTQ3RzX9Y9o

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