2016 Norwegen – 20.08.

20.08. Trondheim – Molde

 

Wegen dem Frühstück war ich hier in diesem Wohnheim schon irgendwie skeptisch. Aber man überraschte mich, denn es war erstaunlich ganz gut; besser als in so manchem richtigen Hotel.

Über die E39 ging es praktisch direkt nach Westen, bogen später aber auf die Rv70 nach Kristiansund ab. Damit hatten wir auch unseren nördlichsten Punkt der Reise überschritten.


Irgendwo unterwegs zwischen Trondheim und Kristiansund

In Kristiansund knurrte etwas der Magen und wir suchten uns ein nettes Restaurant. Die Nummer 1 hatte noch zu, aber das zweite bereits geöffnet.
Es sollte ein richtiges Fischrestaurant werden und das war es auch; untergebracht in einer alten Schmiede. Allerdings musste man auf der Karte ordentlich aufpassen, falls man kein Wal essen wollte; fanden wir aber auch.

Nach einem kurzen Spaziergang an der Hafenpromenade, machten wir uns wieder auf den Weg.
Durch den Atlanterhavstunnel, einem 5779m langen Tunnel unter dem Atlantik mit einer Tiefe von 250m unter dem Meeresspiegel, ging es weiter nach Südwesten. Der Tunnel ist schon grandios, 10% Gefälle runter und auf der anderen Seite mit 10% wieder hoch.


Kvernes Stabkirche – closed for season

Das nächste Ziel war die Atlantikstraße mit der berühmten Brücke. Das Wetter war allerdings nicht so gut, aber trotzdem beeindruckend anzusehen. Ein schöner Rundweg führte um einen kleinen Hügel herum; mit Blick aufs Meer.

Auf der anderen Seite des Berges sah es schon besser aus; die Wolken blieben zurück und wir hatten schönstes Wetter.

Wir stoppten weiterhin am “Ergan Krystfort” im Dorf “Bud”, einer alten Stellung der deutschen Wehrmacht aus dem zweiten Weltkrieg.
Das Museum an sich war schon geschlossen, aber wir konnten auf der Außenanlage noch etwas herum laufen.


Bud

Am späten Nachmittag erreichten wir Molde; eine kleine Hafenstadt am Midfjord.
Wir checkten im “Thon Hotel” ein, welches direkt am Anleger der Hurtigruten liegt. Ein schönes Zimmer, aber das Bad… Ich konnte nicht mal gerade auf dem Örtchen sitzen, so eng war es…
Ein kleiner Blick ins TV erstaunte uns dann. In Trondheim war heute ein Skating-Event, was jetzt auch die Bühne in der Innenstadt erklärte. Überall wo wir gestern noch lang liefen, war heute Rennstrecke. Schwein gehabt.

Wir liefen dann noch ein bisschen am Hafen entlang und genossen die Ruhe hier am Meer.


Molde Harbour

Zum Abendessen gingen wir direkt ins “Egon”; einer norwegischen Restaurantkette. Und diese Filiale befindet sich direkt neben dem Hotel.
War zwar, etwas besseres, Fast Food, aber doch gut. Bei mir gab es Fisch, bei Anja einen Salat.

Übernachtung: Thon Hotel Moldefjord – 115€ – https://www.thonhotels.com/de/hotels/norwegen/molde/thon-hotel-moldefjord/
Gefahrene Strecke: 346km
Map: https://goo.gl/maps/qs6dR1BDYGp

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