2015 Südafrika – 20.10.

20.10. Witsand – Mokala

 

Das Gewitter von gestern war mittlerweile Geschichte und so fuhr ich am Morgen noch einmal zur Düne runter. Anja wollte nicht mit und so bestieg ich den Sandberg allein.


Sand halt, aber weit entfernt von weißem Sand


Schöne Aussicht hat man hier schon.


Formenspiel

Danach wurde erst mal gut gefrühstückt und bevor wir endgültig los sind, fuhren wir noch einmal zum Bird Hide.


Unsere Hütten. der lange Stab ist übrigens kein Fahnenmast, sondern der Blitzableiter.


African Red-Eyed Bulbul


Ein Maskenweber beim morgendlichen Bad

Was jetzt kommt, lässt sich innerhalb weniger Worte beschreiben: Langweilige Landstraße. Bis Kimberley wechselte sich trostlose Landschaft mit kleinen Orten ab.
In Kimberley tankten wir voll und füllten unsere Vorräte wieder auf, bevor wir nach Süden abbogen.
Nach wenigen Kilometern erreichten wir den Abzweig zum Mokala Nationalpark. Ein paar Schotterkilometer weiter erreichten wir bereits das Gate, registrierten uns und bekamen die Richtung zum Lilydale Camp genannt; unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte.
Der Checkin ging recht flott und wir bezogen unsere schöne große Hütte mit Blick auf den Fluß. Einzig die Parksituation vor den Hütten war etwas anspruchsvoll. Mehrere große Steine und ein Baum machten etwas Nachdenken und Rangieren erforderlich, damit auch alle Hüttenbewohner ihr Auto so hinstellen konnten, dass alle auch wieder raus kommen.


Diese Agama begrüßte uns zum Einzug.

Wir machten uns dann bald wieder auf Tour, denn wir wollten noch etwas vom Park sehen. Allerdings machten sich in der Ferne schon wieder große Wolken breit.


Weißschwanzgnu

Gleich zu Beginn trafen wir auf eine Herde Pferdeantilopen; die hatten wir noch gar nicht auf der Reise gesehen.


Pferdeantilope allein


Und auch nicht allein


Zebra – sieht man doch, oder?


Man könnte auch sagen: “Esel mit Ohren”. Im Hintergrund wurde es schon immer schwarzer und der Wind nahm auch zu.


Junge Pferdeantilope; noch kleine Hörner, aber bereits große Löffel

Wir fuhren dann noch etwas gen Süden, aber das Wetter wurde immer schlechter.


Noch bildet die Sonne einen schönen Kontrast


Welcher sich aber auch bald erledigte.


Schlechtwetterkontraste

Im Endeffekt kam zum Wind ein Sandsturm und dann der große Regen, wodurch wir beschlossen, lieber wieder umzudrehen.


Diese Kuhantilopen sind dieses Wetter wohl gewohnt, denn sie ließen sich nicht wirklich stören.


Ab und zu konnte man sogar noch erkennen, wo die Straße verläuft.

So blieb uns nichts anderes übrig, als in der Hütte zu warten, was passiert. Als es dann doch später weniger wurde mit dem Regen fuhren wir noch einmal eine Runde. So nasse Tiere sind doch auch schön.
Viel sahen wir nicht und die Fahrt auf dem Vaalbos-Loop war nicht gerade schön. Die erste Hälfte der Strecke bestand teils aus ziemlich großen spitzen Steinen, wo ich wirklich keinen Spaß hatte. Da zog es sich dann doch ziemlich wie Kaugummi. Erst die zweite Hälfte, die wieder über die Grassteppe führte, war gut zu befahren. Dort sahen wir dann auch wieder ein paar Antilopen, aber für Fotos war es mittlerweile zu dunkel.
Bei einem Topf Nudeln verbrachten wir den Abend in der Hütte und hofften auf gutes Wetter für morgen.

Übernachtung: Mokala national Park – Lilydale Rest Camp – 735ZAR
Gefahrene Strecke: 400km
Map: https://goo.gl/maps/QwGstpC5y2o

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