2015 Südafrika – 18.10.

18.10. Twee Rivieren – Augrabies Falls

 

Es ist Sonntag und alle Tiere sind in der Kirche; es war absolut nichts los. Wir fuhren bis Kij Kij hoch, aber sahen nichts; aber auch wirklich nichts. Von Katzen war weit und breit nichts zu sehen.
Über die Dünenstraße ging es dann wieder ins Auob-Tal und dort wieder in Richtung Twee Rivieren.

Auf einmal dann der Schock. Da fährt man so gemütlich über die Wellblechpiste, als sich plötzlich der längliche Schatten vor einem bewegt. Für Bremsen war es viel zu spät und so sah ich noch, wie sich ein breiter aufgerichteter Schlangenkörper rechts neben dem Auto erhob. Eine Kobra und dann als Roadkill? f..k
Nach einigen Metern beschließen wir zurück zu fahren und nachzuschauen, ob ich die Cobra wirklich getroffen habe. So im Rückspiegel hatte sie sich nämlich noch bewegt.
Es dauerte etwas, aber Anja fand sie tatsächlich im Gebüsch liegen.


Kapkobra – zum Glück noch ziemlich lebendig

Neben uns hielt dann noch ein südafrikanischer Naturfotograph an, mit dem wir die Tage schon mal ins Gespräch kamen und auch er meinte, dass sie unbeschädigt aussah. Wir fragten ihn dann gleich noch nach Katzen, aber er meinte, dass wegen dem Wind heute nichts zu machen sei.
Die Kobra hatte sich dann wohl vom Schreck erholt und schlängelte sich davon; brav wieder in die Richtung, aus der sie gekommen ist. 😉

Mehr wurde dann nicht, denn der Wind entwickelte sich zum Sandstorm.


Sandstorm im Nossob-Tal

So wurde uns zumindest der Abschied vom Park recht leicht gemacht. An der Grenze erledigten wir die nötigen Formalitäten, für die man doch einiges an Zeit mitbringen sollte (es wird mal wieder alles fein säuberlich in Schönschrift ins dicke Buch eingetragen), und traten dann die lange Fahrt nach Süden an. Da die Sonne noch von vorne links kam, verzog sich Anja wieder auf die Rückbank und las. Ich musste vorn bleiben und brutzelte beim Fahren so vor mich hin.
Die einzige Abwechslung bei der Fahrt bis Upington war dann, dass man jetzt auf Ziegen aufpassen musste und nicht mehr auf Springböcke. 😉
Ansonsten hatte uns auf dieser Strecke die Langeweile wieder eingeholt und wir waren froh, als wir endlich Upington erreicht hatten. Dort tankten wir auf und machten uns auf den Weg in Richtung Augrabies Falls.

Nach der ganzen Wüstenlandschaft wurde diese jetzt immer grüner, denn wir bewegten uns im Einzugsgebiet des Oranje. Immer wieder durchkreuzten wir Weinfelder bis wir Augrabies Falls erreichten.
Wir checkten ein und bezogen unsere Hütte direkt in erster Reihe zu den Fällen, die man allerdings nicht sah.

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, sind wir dann vor zu den Fällen und liefen die einzelnen Aussichtspunkte ab. Viel Wasser war es nicht, aber trotzdem beeindruckend.


Augrabies Fall(s) 😉


Augrabies Fall(s)


Augrabies Flat Lizard – und diese in so einer Menge, dass man aufpassen musste, nicht drauf zu treten

Wir beschlossen dann noch ins Hinterland des Nationalparks zu fahren. Da soll es noch schöne Ausblicke und wieder Tiere geben. Viel Zeit war nicht, aber für eine kleine Runde hat es trotzdem gereicht.


Echo Corner – ich habs probiert, ein Echo wurde nicht gefunden 😉


Einfach mal Landschaft


Weg laufende Kuhantilopen – mit der Gelassenheit des KTP war es hier vorbei.


Eine einzelne Giraffe trabte durch die Landschaft


Weite Landschaft


Weißflügetrappe


Aussichtspunkt “Oranjekom”

Waren vorn an den Fällen doch ein paar Touristen unterwegs, hatten wir den hinteren Parkteil nahezu für uns allein.
Zum Sonnenuntergang waren wir wieder zurück und gingen noch mal vor zu den Fällen.


Augrabies Falls


Augrabies Falls

Danach wurde es dunkel und wir gingen heute mal wieder ins Restaurant, welches richtig lecker war.

Übernachtung: Augrabies Falls Rest Camp – 100€
Gefahrene Strecke: 586km
Map: https://goo.gl/maps/hyUd9bfhUo12

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