2015 Südafrika – 17.10.

17.10. Twee Rivieren

 

Noch ganz mitgenommen von den Geparden gestern Abend fuhren wir auch heute früh wieder direkt nach Gateöffnung raus.
An der Kreuzung Richtung Mata Mata hielten wir kurz an und beratschlagten, welche Richtung wir einschlagen sollten. Wir entschieden uns wieder für die fahrt nach Norden in Richtung Nossob.
Am ersten Wasserloch “Leeuwdril” war die Fahrt allerdings schon vorbei. Denn: “Da liegt ein Löwe!!!” Beim ranfahren ans Wasserloch wurden dann die Augen immer größer; da war nicht nur ein Löwe, sondern da lagen 7, in Worte SIEBEN, Löwen in der Gegend verstreut.


Ein sehr stolzes Männchen


Die Dosen sind offen… 😉


Während der Herr im Hause sich schon mal die Krallen schärft, beobachtet Madame die rollenden Konservendosen


Madame würde schon gerne…


Schleichen wir mal rüber zu den Blechbüchsen…


Ich hab Euch im Blick.


Die nicht mehr ganz so kleinen Geschwister beim Kabbeln


Macht Spaß zu Spielen


Playin’ around


Kurzes Päuschen


Die beiden Herren haben immer alles im Blick


Ob sie wohl in Gedanken die Dosen öffnet 😉


Die Damen warten auf den Rest


Der Herr nimmt jeden Schatten, den er kriegen kann 😉


Und wieder eine Kabbelrunde der beiden Geschwister


Geschwisterliebe 😉


Und man verlässt gemeinsam die Bühne

Jetzt haben wir auf einen Schlag mehr Löwen gesehen, als an den anderen vier Tagen zuvor.
Damit war faktisch der restliche Tag egal. Wir hatten unsere Löwen. 🙂
Natürlich fuhren wir trotzdem weiter.


Ein Gnu (Blue Wildebeest) beim Grasen

Ein paar Kilometer nördlich von Rooiputs fanden wir diese kleinen Kerlchen am Straßenrand:

Hinter Euch…


Schon besser

1-2km hinter Kij Kij standen dann wieder Autos am Straßenrand und wir sahen unser zweites Löwenrudel für den heutigen Tag. Es waren wieder so ein halbes Dutzend Tiere, aber im Gegensatz zu den ersten lagen diese nur faul rum. und dabei hatten wir gerade mal 8:00Uhr, aber auch schon gut 25 Grad. 😉


Suchbild; finde die Miezekatzen


Regungslos schlafen sie da


Wach sieht anders aus


Sie bewegt sich auch nur, um sich in den Schatten zu verkriechen.

Nachdem hier keine Action mehr zu erwarten war, fuhren wir noch etwas nach Norden bis zum Rastplatz Melkvlei. Von dort kehrten wir wieder um; die Miezekatzen lagen noch genauso im Schatten, aber nahezu direkt beim Wasserloch Kij Kij lag diese Chefgestalt unterm Baum.


Ein schöner Rücken kann auch entzücken


Sehr stolz, aber wenig beweglich.

Auch von diesem Männchen war keine Action zu erwarten.
Mittlerweile war 9:00Uhr durch und wir bogen auf die Dünenstraße. Da von Großgetier nichts zu erwarten war, suchten wir ein bisschen nach den kleinen Artgenossen.


Ist schon trocken hier


Termitenhügel, aber kein Bewohner ließ sich blicken


Familie Vogelstrauß


Eine kleine Agama flitzte über den Weg


Brants’ Pfeifratte – gepfiffen hat sie nicht, nur gefuttert


Viel Vegetation war teilweise nicht vorhanden


Weiter oben in den Dünen aber voller Grasbewuchs


Stachelmohn – sieht schön aus, aber leider eine eingeschleppte Pflanze aus Südamerika

Wieder unten im Auob-Tal sahen wir, wie soll es auch anders sein, die nächsten schlafenden Löwen.


Schlaf Löwe schlaf… 😉

Hier mal ein Eindruck vom Auob-Tal.

Leere, nix als Leere


Auch nach rechts war nix los

Am Wasserloch “Kamfersboom” machten wir Mittagspause unter dem großen Baum am Straßenrand. Dazu gab es noch etwas Action am Wasserloch.


Gerade eingetroffene Sekretärsvögel


Noch friedliches Aufeinandertreffen am Wasserloch


Die Schwerter, äh Hörner, gekreuzt


Und dann gehen wir richtig aufeinander los.

Wir fuhren dann vorerst wieder zurück ins Camp und machten Siesta. Während Anja ein bisschen las, erkundete ich den Pool. Das kühle Nass tat schon gut. 🙂
Dazu mussten wir noch etwas einkaufen, denn morgen ist Sonntag und wer weiß, ob es da noch was gibt. Weiterhin wollten die ganzen Postkarten noch geschrieben werden.

Am Nachmittag sind wir dann wieder los. Die Löwen ließen uns keine Ruhe. Wenn sie sich bewegen, wollten wir vor Ort sein und nicht im Pool liegen.
Wir kamen also wieder bei “Kij Kij” an, und die Löwen lagen noch genauso da, wie vorher auch. Sowohl das einsame Männchen, als auch das größere Rudel dösten so vor sich hin. Die Frage war jetzt, zu wem stellen wir uns hin, um auf Action zu warten. Wir entschieden uns für einen Hügel in der Mitte. Wir konnten so zwar nicht die Löwen an sich sehen, aber jeweils die Autos, um bei den entsprechenden Fahrern die Action zu erkennen.
Es tat sich aber gar nichts. Anja wurde ungeduldig und so fuhren wir dann doch zu dem Männchen. Dies lag wenigstens recht nahe am Straßenrand.


Schlafen ist schon was schönes und wer krault mir meinen Bauch?


Ich will doch nuuuur spielen. 😉


Aber eigentlich bin ich doch nur müde.


Und dann juckt es auch noch hinterm Ohr


Nach dieser kleinen Putzaktion legte sich der Herr wieder hin und pennte weiter.

Auch nach längerem Warten tat sich hier nichts mehr und auch die Gruppe weiter nördlich lag weiterhin wie ausgestopft da. Und so traten wir dann auch auch den Rückweg an.


Webernester


Großer Singhabicht


Nochmal der Milchuhu; schon deutlich munterer als die letzten Tage

Den Abend verbrachten wir dann beim Grillen und Feuerchen machen. Dazu mussten wir packen, denn Morgen geht es wieder weiter.

Übernachtung: Twee Rivieren – 85€
Gefahrene Strecke: 221km

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