2015 Südafrika – 11.10.

11.10. Fish River Canyon – Keetmanshoop

 

Hier haben wir dann doch mal sehr gut geschlafen und ich hab nix zu meckern. Hat doch auch was, oder?

Nach einem durchaus guten Frühstücksbuffet fuhren wir wieder runter zum Canyon. Ich wedelte kurz mit meinem Permit im Office und konnte fahren. Aber mal ehrlich, ich hätte da auch mit dem letzten Einkaufszettel vom Spar wedeln können. 😉

Heute morgen war die Sicht in den Canyon deutlich besser und so wurden noch mal alle Aussichtspunkte angefahren.
Anja zu liebe wagte ich mich auch noch auf die 8km lange Strecke den Canyon entlang. Es sollte doch eigentlich nur bis zum nächsten Aussichtspunkt gehen; ach komm, den nächsten nehmen wir noch mit…


Fish River Canyon


Ob wirklich Fische in diesem Rinnsal drin sind? Ich wage es zu bezweifeln.


Großartig anders sah die “Straße” auch nicht aus.


Ein Baum vorm Abgrund.


Und auch dieser Busch steht selbstmörderisch einen Schritt vor dem freien Fall

Jedenfalls erreichten wir nach gut 2h den letzten Punkt der 8km Tortour. Und da fliegende Autos noch nicht erfunden wurden, ging es die ganzen 8km wieder zurück. Ich hab drei Kreuze gemacht, als wir wieder auf der Hauptstraße waren; ohne Plattfuß.

Wir waren grad raus aus dem Canyon und konnten etwas Fahrt aufnehmen, da kam uns von vorn einer der typischen weißen Touri-SUVs entgegen; und mit was für einer Geschwindigkeit. Er war vorbei und dann knallte es. Erster Gedanke “Sch…e Steinschlag”, aber nach flüchtigem Blick über die Scheibe war nichts zu sehen. Dann muss es wohl irgendwo an der Karosserie eingeschlagen haben. So ein Ar… Ist es denn so schwer mal etwas vom Gas zu gehen, wenn einem einer entgegen kommt?

Die restliche Fahrt verlief dann soweit ohne weitere Vorkommnisse und wir erreichten am frühen Nachmittag Keetmanshoop. Unser kleines Bed&Breakfast war auch schnell gefunden, aber wir hatten noch was vor und sind gleich wieder los.
Ziel war der Köcherbaumwald etwas nordöstlich von der Stadt. Wir waren da auf unserer Namibia-Reise schon einmal und wollten unbedingt die Klippschliefer wieder sehen.

Wir zahlten unseren Tageseintritt und fuhren hinter zum Campground, von wo man in den “Wald” hinein kann.
Am Parkplatz schaute ich mir erst mal in Ruhe unser Auto an und suchte nach der großen Delle oder sonstwas, aber zum Glück und meinem großen Erstaunen fand ich nichts. Aber auch wirklich kein Kratzer war zu finden.


Köcherbaum von Nahem


Köcherbaum von fern


Dassie beim Futtern


Nein, kein Trinkhalm, sondern Blatt, welches nach und nach nach im Dassie verschwand.


Futtern ist anstrengend; also Pause


Felsenagama beim Sonnenbad


Die ließ sich jetzt nicht wirklich stören.

Bis zum Sonnenuntergang blieben wir nicht, denn wir mussten noch unsere Vorräte aufstocken. Wieder in der Stadt ging uns dann beim Blick in die leeren Gassen ein Licht auf. Heute ist Sonntag und da hat natürlich alles zu. Perfektes Timing.

Da sich damit auch unser geplantes Abendessen erledigt hat, war ein Plan “B” nötig. Wir fanden in einem Flyer eine größere Engen-Tankstelle an der B1 nach Süden und da legten wir heute mal einen Fastfood-Abend ein. Das war gar nicht mal so schlecht; schon deutlich schlechter gegessen. Und unser Autochen bekam auch noch etwas in den Tank.

Im B&B wurde dann noch mal das WLAN ausgereizt, denn dies war die letzte Gelegenheit für die nächsten 7 Tage, denn ab Morgen geht es endlich auf Safari. 🙂 🙂 🙂 🙂

Übernachtung: AmBesten Guesthouse – 60€
Gefahrene Strecke: 261km
Karte: https://goo.gl/maps/uJ9CU7yB2DE2

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