2014 Vancouver Island & Kauai – 28.09.

28.09.2014 Waimea

 

Heute nehmen wir die große Wanderung erneut in Angriff. Schon kurz nach Sonnenaufgang waren wir am Pu’u o Kila Lookout angekommen und konnten starten.

Der “Pihea Trail” war war am Anfang noch relativ einfach zu gehen; erst runter und dann auf dem Grad wieder nach oben. Kurz vor Erreichen des Pihea Vista gibt es noch 2-3 gemeine Anstiege mit Klettereinlagen und da hörte ich es hinter mir schon fluchen… 😉

Deswegen bin ich dann die letzten Meter vom Abzweig zum Phiea Lookout auch allein hoch.
Ich muss aber sagen, die besten Bilder macht man vor dem letzten Anstieg. Ganz oben behindert ein blöder Baum die Aussicht (jemand ne Axt dabei ;)).

Hinter dem Abzweig in Richtung “Alaka’i Swamp Trail” wirds dann ganz gemein. Jetzt gehts sehr steil bergab und wir waren über jeden Halt froh, den uns die Natur so gab.
Hier stießen wir auch das erste Mal auf einen Zaun, der hier vor ein paar Jahren gebaut wurde, um die Pflanzenwelt hier oben zu schützen. Dieser Zaun lieferte dann gleich noch ein bisschen zusätzlichen Halt. 😉

Unten angekommen trafen wir dann recht bald auf den Boardwalk, auf dem es dann deutlich einfacher und schneller voran ging. Dieser könnte zwar ab und zu mal ein paar neue Planken gebrauchen; deshalb aufpassen wo ihr hintretet. 😉

Nach insgesamt knapp 2h erreichten wir die Kreuzung zum Alaka’i Swamp Trail und bogen hier auf diesen ab. Jetzt ging es noch mal steil bis zu einer Flußquerung runter und auf der anderen Seite steil wieder hoch. Zum Glück war alles relativ trocken.
Oben gehts dann auf einem Boardwalk wieder weiter und nach fast 3.5h erreichten wir im Regen den Kilohana Lookout; und wir sahen … nix. Eine einzige graue Wand verdeckte jeglichen Ausblick.

Wir setzten uns erst mal unter die Bäume und machten ausgiebig Mittag. Mittlerweile kam noch ein anderes deutsches Pärchen, welches aber relativ schnell wieder ging.
Kaum waren sie weg, riss der weiße Vorhang auf und gab eine Aussicht Preis, die einem nur den Atem anhielt. Bis zur Hanalei Bay konnte man hinunter sehen.

Ich für meinen Teil nahm dann meine Beine in die Hand und bin dem Pärchen hinterher. Weit waren sie noch nicht und so konnten auch sie diesen Anblick noch genießen.

Wir blieben noch eine ganze Zeit hier und genossen nur die Aussicht. Die Anstrengung hat sich gelohnt.

Interessant war auf dem Rückweg, wie schnell sich die Wolken bewegen. Teilweise konnte man bis zu den Radarkugeln beim Pu’o Kila Lookout schauen, 30 Sekunden später war es wieder komplett zugezogen.

Hier ein paar Impressionen vom Rückweg:

Irgendwie quälten wir uns jeden Anstieg wieder hoch und erreichten nach erneuten 4h Wanderung wieder den Parkplatz am Pu’o Kila Lookout.
Hier holte ich mir noch meinen Geocache für Hawaii, nachdem ich es am Pihea Vista vergeblich versucht habe.

Am Waimea Canyon hielten wir noch mal für ein paar Nachmittagsbilder an…

…bevor wir uns endgültig wieder auf ins Tal machten.

Fürs Abendessen holten wir uns etwas Fisch aus dem Ishihara Market, welchen wir beim Sonnenuntergang in Waimea verspeisten.

Eins muss man sagen; wenn man zum Kilohana Lookout möchte, sollte man sehr zeitig starten. Der Weg ist lang und nicht gerade einfach. Dazu hat man noch eher morgens Chancen auf gute Sicht. Für uns hat es sich gelohnt. 🙂

Übernachtung: http://www.vrbo.com/361163ha (das ist das zweite von denen; unseres ist irgendwie grad nicht online) – 83€ (inkl. Tax und Endreinigung)
Gefahrene Strecke: 45 Meilen
Map: https://goo.gl/maps/Z4T47

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