2014 Vancouver Island & Kauai – 26.09.

26.09.2014 Waimea

 

Heute war mal wieder Wandern angesagt; also Wanderschuhe mitnehmen. 😉

Zuerst frühstückten wir erst mal mit frisch gepresstem O-Saft in unserem riesigen Appartement. 🙂

Dann aber aber ab ins Auto und hoch zum Canyon. Der Jeep hat an den anfänglichen Steigungen ganz schön zu knabbern und ich seh förmlich, wie sich die Tankanzeige bewegt. Das kann die nächsten Tage ja lustig werden. 😉

Unser Ziel war der “Kukui Trail”, der sich auf 2,5 Meilen in den Waimea Canyon hinein bewegt. Das Wetter derzeit: bewölkt aber mit vereinzelten Wolkenlücken. Das passt und voll bepackt mit Wasser und Nahrung sind wir los.
Nachdem wir die Canyon-Kante erreicht haben, geht es stetig in unzähligen Serpentinen nach unten. Leider zog es sich in den folgenden Minuten immer mehr zu und die Wolken wurden immer dunkler. Nach nicht mal einer ganzen Meilen beschlossen wir dann umzudrehen.
So komplett zugezogen sah der Canyon nicht so interessant aus, dass die Anstrengung für uns irgendwie lohnend wäre.
Also, die ganzen Serpentinen wieder hoch. Oben wieder angekommen, nahmen wir uns dann noch ein bisschen Zeit für das ein oder andere Bild.

Auf dem Rückweg fing es dann schon leicht an zu tröpfeln, was sich aber nach wenigen Minuten in einen wolkenbruchartigen Platzregen veränderte. Zum Glück war das Auto nur noch wenige Schritte entfernt und wir bald im Trockenen.
Die Entscheidung zur Umkehr somit goldrichtig.

Ein paar Kilometer weiter hoch schien natürlich wieder die Sonne; Waimea Canyon mit den Waipo’o Falls:

Wir sind dann weiter direkt hoch zum Pu’u o Kila Lookout; in der Hoffnung auf gute Aussicht auf die Napali Coast. Das erste Problem war einen Parkplatz zu bekommen; alles voll. An der Seite, halb im Grad, fanden wir aber noch eine Lücke; perfekt.

Am Aussichtspunkt dann die große Ernüchterung; “Aussicht” gab es heute höchstens auf Wolken.
Allerdings gaben sie immer wieder mal etwas frei, was zu teils interessanten Wolkenspielen führte.

Dazu gab es heute hier noch ein Fotoshooting irgendeines Modelabels; aber keine bekannten Modelgesichter. Warum ziehen sich eigentlich nur die männlichen Models im Freien um? Also Anja hatte was zum Schauen. 😉

Auf dem Rückfahrt noch mal ein kurzer Stop an der Straße für einen Blick auf die Waipo’o Falls:

Waimea Canyon Lookout:

Jetzt ging es erst mal zurück in die Pension und ich machte für uns zwei jeweils einen leckeren Maracuja-Shake aus gefrosteten Stückchen, die uns unsere Gastgeberin eingefroren hat.

Am Nachmittag sind wir dann zum Poipu Beach Park gefahren. Die großen Kameras ließen wir in der Unterkunft zurück und so konnten wir beide auch gleichzeitig ins Wasser.
Der Strand dort ist gut für Schnorchelanfänger; ganz links für richtig Anfänger, da man dort nicht mal schwimmen muss, rechts dann als Schwimmer.

Und sogar eine Schildkröte sonnte sich am Strand:

Den Sonnenuntergang verbrachten wir auch gleich noch dort; war schön, nur die unzähligen kleinen schwarzen Fliegen nervten ziemlich.

Da heute Freitag war, war in Hanapepe “Art Night”, d.h. alle Geschäfte haben lange auf und es gibt überall leckeres Essen.
Wir schlenderten etwas über die Hauptstrasse und holten uns dann was vom Thai. Gespeist wurde daheim und wir bereiteten uns für die große Wanderung morgen vor.

Übernachtung: http://www.vrbo.com/361163ha (das ist das zweite von denen; unseres ist irgendwie grad nicht online) – 83€ (inkl. Tax und Endreinigung)
Gefahrene Strecke: 85 Meilen
Map: https://goo.gl/maps/ovLXc

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