2014 Vancouver Island & Kauai – 03.10.

03.10.2014 Seattle

 

Frühstück gibts hier im Hotel nicht, also gleich los; unterwegs finden wir schon was.
Nach wenigen Metern erreichten wir auch schon die Haltestation der Monorail, mit der es schnurstracks zur Space Needle ging.
Monorail … erinnert mich immer wieder zuerst an die Simpsons. 😉

Der Ticketverkauf war noch nicht offen und so blieb Zeit für ein paar Bilder.

Pacific Science Center:

Wir holten uns gleich ein Day/Night-Ticket, so dass wir heute Abend noch mal hoch kommen.
Der Ticketkauf ging an den Automaten fix; Anstehen brauchten wir nicht und nach dem obligatorischen Touribild waren wir im Fahrstuhl nach oben.
Schon irgendwie verrückt, dass die Ansage der Fahrstuhlführerin genau auf die Länge der Fahrt angepasst war. Bei nem Versprecher gibts einen Zwischenstop. 😉

Oben angekommen, hatten wir eine wunderbare Sicht über die Stadt und den ganzen Puget Sound. Sogar der Mt. Rainier war in voller Pracht zu sehen.

Das Licht war am Morgen natürlich nicht ganz so ideal, dafür war recht wenig los und wir konnten uns in Ruhe umschauen.

Irgendwann wieder runter, runter zum Wasser und dann immer weiter bis zum Pike Place Market. Ganz schön weit der Weg, aber sehr schön zu laufen.

Natürlich kamen wir genau unterhalb des Marktes raus, also erst mal den Berg besteigen. 😉
Wir tigerten dann so ein bisschen durch den Markt; immer wieder interessant, das ganze Treiben zu beobachten.

Nachdem wir den Markt geschafft hatten, oder er uns, gönnten wir uns etwas Obst als kleine Zwischenstärkung 😉 :

Downtown Seattle:

Der nächste Punkt auf unserer Liste heute war die Underground Tour.
Seattle hat ja eine ganz interessante Geschichte hinter sich. Früher lag Seattle faktisch auf Meereshöhe und bei Flut gab es immer wieder Überschwemmungen. Sogar die WC-Spülung funktionierte nur bei Ebbe; bei Flut drückte das Wasser in die andere Richtung. 😉
Nachdem 1889 die Stadt fast vollständig niederbrannte, beschloss man die Stadt beim Neuaufbau anzuheben.
Da diese Geländearbeiten langsamer voran gingen als der Hausbau, wurden viele Gebäude noch auf dem alten Niveau aufgebaut. Das ergab dann allerdings einen ziemlich Höhenunterschied zwischen Hauseingang und Strasse, so dass man sich später entschloss die Eingänge zu den Häusern in den ersten oder zweiten Stock zu verlegen.
Die ehemaligen Erdgeschosse wurden jetzt zu Kellern.

Diese Erdgeschosse kann man auf der “Seattle Underground Tour” besichtigen.

Wir hatten jetzt keine Lust mehr groß durch die Gegend zu stiefeln und so beschlossen wir, den Nachmittag auf dem Wasser zu verbringen.
Die günstigste Möglichkeit ist die Fähre nach Bremerton; 8$ pro Person return. 😉

Mt. Rainier:

Harbour Seals:

Nach der Rückkehr machten wir uns wieder auf in Richtung Space Needle..

… wo uns ein sehr schöner Sonnenuntergang erwartete; zwar saumäßig voll oben, aber ein paar Lücken gabs zum Fotografieren.

Hier oben haben wir dann gemerkt, dass es doch mal gut gewesen wäre, die Ersatzakkus während der vier Wochen zu laden.
Mit dem letzten Rest an Energie gab es dann noch das Abschlussfoto:

Übernachtung: The Roosevelt – 101,43€
Gelaufene Strecke: 4 Meilen

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