2013 Namibia – 07.06.

07.06. – Quivertree Forest – Lüderitz

 

Mitten in der Nacht wurden wir vom aufzogenden Wind wach und jetzt rächte sich jedes Stückchen Zelt, was nicht wirklich richtig fest gemacht wurde. Nach draußen wollte aber auch keiner und so saßen wir es bis zum Morgengrauen aus.

Die erste Etappe führte uns heute aber noch mal 5km zurück zum „Giants Playground“. Das Gelände gehört mit zur Farm und war in unserer Eintrittskarte mit drin. Also, wenn schon bezahlt, dann auch nutzen.

Zwischen vielen Felsen und einzelnen Köcherbäumen kletterten wir mal hier und mal da und genossen den Morgen. Überall gibt es hier interessante Formationen zu finden.



So im Morgengrauen sah sogar das trockene Gras schön aus. 😉

Als wir zum Auto zurück kamen, sah ich, dass ich das Licht angelassen habe. Wieso hat das Ding eigentlich keinen Piepser für sowas?
Egal, Auto sprang später noch an.

Wir frühstückten erst mal, bevor wir auf eine laaaaaaange und laaaaaaaaaaaaaangweilige Fahrt nach Lüderitz aufbrachen.

Kurz hinter Aus nach einer gefühlten Ewigkeit Abwechslung durch unseren ersten Strauß.

Hier in der Gegend leben auch einige „Wildpferde“, die damals von den deutschen Schutztruppen zurückgelassen wurden.

Für diese gibt es sogar einen Aussichtspunkt, obwohl wir uns fragten, wer den Aussichtspunkt mehr nutzt; Menschen oder Pferde. Denn, als wir dort ankamen, waren wir die einzigsten Zweibeiner unter vielleicht 20-30 Pferden. Diese standen schön im Schatten und wir gesellten uns zu ihnen.

Das dortige Wasserloch war etwas weit weg, aber zumindest von einzelnen Tieren besucht.

Weiter Richtung Lüderitz gab es wirklich absolut nichts mehr.

In Lüderitz war es dann vorbei mit dem schönen Wetter; es zog ziemlich zu.
Egal, erst mal ins Hotel, denen es nicht ganz so recht war, dass wir schon so zeitig da waren, aber sie fanden noch ein Zimmer, was bereits bezugsfertig war.

Wir überlegten, was wir jetzt noch machen könnten und entschieden uns für eine Fahrt zum „Diaz Point“.
An der Hauptstrasse war dieser noch ausgeschildert, kurz danach verließ meinem menschlichen Navi die Orientierung und wir standen in einer Sackgasse. Das Ganze noch mal von vorn und jetzt klappte es.

An der Bucht, die man hier umfährt, standen ein paar Flamingos im Wasser.

„Diaz Point“:


Sogar Delphine haben wir von hier oben vorbei schwimmen sehen und wir hatten sie ganz für uns allein.

Die Rundstraße fuhren wir dann noch weiter, aber erst an der „großen Bucht“ machten wir länger Halt. Vorher war es doch recht uninteressant; respektive die Stichstraßen führten ins Nichts.

Zur Dämmerung waren wir dann wieder bei unseren Flamingos. 🙂


Den Sonnenuntergang genossen wir vom Hotelbalkon.

Zum Abendessen gingen wir einfach runter ins hoteleigene Restaurant.
Ich musste heute mal die Schnecken in Knoblauchsoße als Vorspeise probieren. Ich muss sagen, gar nicht mal so schlecht.
Als Hauptspeise gab es bei Anja „Abalone“, was sich im Nachhinein auch als Schnecke entpuppte (zum Glück wusste sie es vorher nicht) und bei mir Seezunge. Beides sehr gut.
Zur Nachspeise nahmen wir frisch flammbierte Sauerkirschen mit Vanilleeis. Sie werden hier sogar direkt am Tisch flammbiert. Lecker.

Gefahrene Strecke: 414km
Übernachtung: The Nest Hotel – 1490NAD
Map: http://goo.gl/maps/OGFwT

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