2013 Namibia – 06.06.

06.06.2013 – Kalahari Anib – Quivertree Forest

 

Die erste Nacht im Zelt wäre geschafft. Es war erstaunlich warm und wir fragten uns, warum wir überhaupt die Schlafsäcke dabei haben. Diese Frage sollten wir uns später nicht mehr stellen. 😉

In einiger Entfernung zum Platz streiften ein paar Springböcke durch die Landschaft. Genau der richtige Start in den Morgen. Sobald die Sonne heraus kam, wurde es schon richtig warm. Die übergezogene Fleecejacke flog somit sehr schnell wieder auf die Rückbank.

Die Landschaft blieb sehr sehenswert heute, so wie sie gestern aufgehört hat.

In einer Kurve sahen wir dann plötzlich etwas über die Straße huschen. Wir fuhren langsam ran und entdeckten dieses kleine Erdmännchen.

Weiter als mit dem Kopf wollte er aber nicht raus kommen. Nach mehreren Minuten ließen wir ihn dann in Ruhe und fuhren weiter.

Dieser Kampfadler (Martial Eagle) hätte sich über den kleinen Freund bestimmt auch gefreut:

Die Landschaft blieb rot. Die Straße führte zuerst parallel der Dünen und später genau drüber.

Eigentlich wollten wir im Mesosaurus Fossil Camp nächtigen. Als wir aber dort waren, gefiel es uns nicht wirklich. Zeit war noch genug und so sind wir weiter bis zum „Quivertree Forest Rest Camp“.
Das gefiel uns schon viel besser und so blieben wir hier.

Wir liefen eine Runde durch den an der Campsite liegenden Köcherbaumwald und genossen es, mal etwas zu Fuß unterwegs zu sein.
Eigentlich sind Köcherbäume nicht mal Bäume, sondern Aloen. 😉
In der großen Ansammlung gibt es sie nur hier bei Keetmanshoop. Vereinzelt sind sie in verschiedenen Teilen Namibias und im Nordwesten Südafrikas zu finden.


Und jetzt im Juni blühten sie sogar.

Auch ein paar Klippschliefer waren zu sehen.

Kurz vor 16:00Uhr fuhren wir zurück zur Lodge, denn die Fütterung der Geparden begann.
Man konnte sogar mit hinein in das Gehege (einen konnte man sogar kraulen. Ist halt schon eine große Mietzekatze 😉 ).
Die Geparden könnten sich sogar eigenes Futter fangen (gibt Springböcke in dem 4000Hektar großem Areal), aber dazu sind sie zu faul.

Leider standen die beiden nahezu nur im Schatten, was das perfekte Bild dann doch verhinderte. Und ruhig sitzen war ihnen auch ein Fremdwort. Aber so sind Katzen halt, wenn sie wissen, dass es gleich Futter gibt.



Anschließend gingen wir wieder zurück und ich gesellte mich wieder zu den Klippschliefern. Wer da jetzt wen beobachtet hat, war nicht eindeutig festzustellen.


Anja nahm sich stattdessen den Sonnenuntergang vor.

Auf dem Grill landeten dann zwei schöne Springbocksteaks und mit diesen, einem Salat und einem guten Schluck Rotwein ließen wir diesen Tag ausklingen.

Gefahrene Strecke: 376km
Übernachtung: Quivertree Forest Rest Camp (Campsite) – 310NAD (incl. 110NAD Eintritt)
Map: http://goo.gl/maps/BcPIh

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