2012 Iguazu und Patagonien – 06.11.

06.11.2012: Punta Arenas – Puerto Natales

 

Am Morgen nach dem obligatorischen Stop an der Tanksäule ging es auf Richtung Puerto Natales. Bevor wir nach Süden kommen, geht es zuerst nach Norden.
Das Wetter war heute ziemlich durchwachsen; teils Sonne aber meist bedeckt mit einigem Regen.
Und so zogen sich die nächsten knapp 250km doch ziemlich wie Kaugummi.

Irgendwann erreichten wir endlich Puerto Natales. Im Hotel war das Zimmer noch nicht fertig, aber unsere Koffer konnten wir trotzdem schon mal unterstellen.

Nachdem wir jetzt ein paar Stunden gesessen haben, stand Bewegung auf dem Programm; es sollte hoch zum Hausberg Puerto Natales gehen; dem „Mirador Cerro Dorotea“.
Der Eingang zum Trailhead befindet sich auf einem Privatgrundstück ein paar Kilometer vor der Stadt.
Bei der Hausherrin wurde bezahlt (sie sprach zumindest ein paar Brocken Englisch) und sie versprach Tee und Kekse, wenn wir wieder runter kommen.
Dann versuchte sie und, ich nehme an, ihr Vater und auf spanisch zu erklären, wo der Weg los geht. Der ältere Herr war witzig drauf, nur verstanden wir nicht ein Wort von ihm. Das war wohl irgend so ein chilenischer Slang. Selbst Anja mit ihren rudimentären Spanischkenntnissen verstand nicht ein Wort. Da dies nicht allzu viel Erfolg hatte, brachte uns der ältere Herr noch mitten über deren Rinderweide bis zum Trailhead.
Ab hier ging es jetzt steil bergauf; auf insgesamt 1,8km waren es gut 450 Höhenmeter.

Für mich ging es eigentlich ohne große Probleme, aber Anja kämpfte schon ziemlich mit der Luft.
Aber mit Geduld erreichten wir den Gipfel und genossen die Aussicht.


Es zog allerdings wie Hechtsuppe, was man auch an den Bäumen sieht.

Auf Grund der steifen Briese blieben wir doch nicht allzu lange oben, sondern machten uns wieder auf den Rückweg. Hier wurde dann mal die ein oder andere Pause für ein Foto genutzt.
Am Baumbewuchs sieht man, dass es hier ziemlich feucht ist.

Wieder unten war die Dame des Hauses nicht da und so zogen wir ohne Kekse von Dannen. Der alte Herr tat nichts dergleichen uns welche anzubieten. War uns aber auch irgendwie Recht, denn wir waren doch ziemlich fertig und hatten keine Lust auf längere Gespräche, wo der Gegenüber nicht mal die Hälfte verstehen würde.
Nach ein paar Metern auf der Straße kam uns die Hausdame dann im Auto entgegen und wir scherzten, dass jetzt Paps einen auf den Deckel bekommt, weil er keine Kekse angeboten hatte. 😉

Zurück in Puerto Natales bezogen wir unser Zimmer und konnten uns etwas erfrischen, bevor wir zum Abendessen aufbrachen.
Wir fanden auch ein kleines Restaurant, was uns von der Optik zusagte. Was Anja hatte weiß ich nicht mehr; bei mir gabs „Spanische Tortilla“. Problem dabei, ich wusste bis dahin nicht, was das ist. In meiner Unwissenheit hatte ich mit Tortillas gerechnet, aber es kam ein Omelett. Großer Fehler…

Nach dem Essen gingen wir noch kurz an den Hafen zu dem berühmten alten Steg.

Übernachtung: Hostal Francis Drake – 61,88€
Gefahrene Strecke: 275km
Map: https://goo.gl/maps/itwLI

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