2012 Iguazu und Patagonien – 07.11.

07.11.2012: Puerto Natales – Torres del Paine

 

Zum zeitig aufstehen hatte ich heute Morgen keine Lust und so ging Anja noch mal allein runter zum Wasser, um ein paar Fotos zu machen.

Irgendwann wollte ich aufstehen, aber das gefiel meinem Magen überhaupt nicht. Jetzt rächte sich das Omelett von gestern Abend. Mir war hunde-elend.
Frühstück fiel für mich somit aus. Ich setzte Anja am Supermarkt ab, damit sie noch ein paar Besorgungen für die nächsten Tage machen kann. Im Park gibt es nämlich nichts mehr. Ich fuhr tanken; so halbwegs ging es im Moment.
Danach suchten wir noch eine Apotheke, damit ich etwas gegen Übelkeit bekommen kann. Ich wartete im Auto und plötzlich passierte es… Zum Glück hatte ich eine Tüte griffbereit. Mehr Einzelheiten erspar ich mir. 😉

Mit etwas Medizin intus ging es weiter nach Norden. Wir mussten schon abundzu anhalten, so wirklich fit fühlte ich mich nicht.
In der kleinen Ortschaft „Torres del Paine“ war noch mal eine Tanke eingezeichnet, aber nirgends zu finden. Anja fragte in der Info nach und als Resultat fuhren wir einem Einheimischen bis zu seinem Schuppen hinterher, wo er aus 5l-Flaschen Sprit ausschenkte. 😉

Ab hier ging es auf Gravel weiter und jetzt musste auch Anja übernehmen (das erste Mal Schaltfahrzeug nach gut 10 Jahren, aber sie machte es sehr gut), denn mir ging es wieder deutlich schlechter, was dann in einem erneuten Notstop endete, wo ich dann den Rest des Omeletts wiedersah.
Ich machte es mir dann halb liegend auf dem Beifahrersitz bequem, aber so ging es wenigstens weiter.

Ich überredete Anja dann, dass sie doch anhalten soll, wenn sie möchte. Ich wollte ihr ja nicht noch mehr Ärger machen.

Irgendwann erreichten wir dann den Nationalpark und bezahlten unseren Obolus für die nächsten 3 Tage. Viel habe ich vom Park jetzt nicht mitbekommen; ich musste meinen Magen beruhigen.

Aber ein paar Impressionen von Anja.




Unsere Unterkunft („Hosteria Lago Tyndall“) lag natürlich am anderen Ende des Parks und wieder außerhalb, so dass es eine Weile dauerte, bis wir dort waren.
Wir checkten ein und bezogen unsere kleine Blockhütte, inkl. 2 Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer mit Küche und sogar WLAN war vorhanden. Wir lagen wohl noch nah genug am Haupthaus. 😉
Schon die paar Meter vom Auto zur Hütte haben mich wieder ziemlich geschafft, so dass ich mich erst mal etwas hinlegte.

Anja wollte später noch zum Lago Grey, aber nicht alleine fahren. Als es mir etwas besser ging, fuhren wir rüber zum Lago Grey und Anja machte sich auf den Trail zum See. Ich blieb im Auto sitzen; nach Bewegung war mir nicht wirklich. Die Zeit schlug ich mit etwas Angry Birds tot. Nicht gerade passend für die Umgebung, aber irgendwie musste ich mich beschäftigen.

Vom Trail hier ein paar Impressionen.



Nach gut 1,5h kam sie wieder, ich futterte inzwischen die Kekse auf; meinem Magen ging es wieder etwas besser, und ich konnte mir nur die Bilder anschauen. 😉

Damit ich wenigstens mal etwas Eisberge sehen konnte, hielten wir noch kurz an der Hosteria Lago Grey und ich ging kurz auf die Terrasse. In der Ferne sah man die Eisberge ein bissen. 😉

Auf dem Weg zurück zur Hütte noch ein paar Bilder. Vor allem die Wolkenformationen waren immer einen Stop wert.

Der Sonnenuntergang viel aus; da waren einfach zu viele Wolken.
Zum Abendessen gab es einfach ein paar Nudeln; für mich nahezu trocken. Aber wenigstens etwas im Magen.
Ich hoffe, morgen geht’s wieder besser.

Unterkunft: Hosteria Lago Tyndall – 154,70€
Gefahrene Strecke: 215km
Map: Fällt heute aus, da die Strecken in teils in Google-Maps fehlen. Als Übersicht nur zum Lago Grey: http://goo.gl/maps/MuEw5

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