2019 Spaniens Norden – 07.06.

07.06. Gastes – Donostia-San Sebastián

Der starke Wind hat wieder etwas Regen mitgebracht und so verbrachten wir das sehr gute Frühstück bei einigen Regenschauern. Aber wir saßen ja drinnen. 😉
Dabei haben wir gleich noch erfahren, dass das schlechte Wetter von einem ausgewachsenen Orkan über der Biskaya kommt. Das wird uns damit wohl doch noch bis zum Ende begleiten, aber zum Glück ist kein tagelanger Regen mehr gemeldet.

Der erste Weg führte uns heute Morgen erstmal zur nächsten Tanke und in den Supermarkt, bevor wir weiter nach Süden fuhren.

Die Autobahn wollten wir nicht nutzen, sondern nahmen die küstennahe Landstraße. Von der Küste sieht man da natürlich nichts, aber man bekommt so ein bisschen mehr von der Natur und den Ortschaften mit.

Unser erster Stopp des Tages war im “Réserve Naturelle du Courant d’Huchet”. Hier wollten wir zu einem Birdhide und etwas in der Natur laufen.
Der Trail ging schön ebenerdig durch den Wald bis zu einem kleinen See, aber von Vögeln war weit und breit nichts zu sehen. Dafür war einfach der Wind zu stark.

Gegenüber diesem Trail ging von der anderen Straßenseite ein weiter ab, der durch einen Zypressenwald führt.
Der starke Wind machte den Bäumen schon ziemlich zu schaffen und teilweise vielen kleine Zweige von oben. Wir entschieden somit, den Trail abzubrechen, nicht dass da noch was größeres von oben fällt. 😉

Dann wollten wir halt einfach mal zum Strand und steuerten den Plage de Messanges an. Los war nix – von der Parkplatzanzahl im Sommer definitiv anders.

War es hinter der Düne noch relativ ruhig, gab es auf der anderen Seite wieder eine Portion Sandstrahlung.

Dann halt doch wieder weg vom Strand und wir steuerten das “Réserve naturelle nationale de l’Étang Noir”, wo man auf einem Boardwalk etwas durch die dortigen Sümpfe laufen kann.

Weiter ging die Fahrt nach Biarritz – dem berühmten Seebad am Atlantik. Wir parkten direkt in der City in einem Parkhaus und machten uns auf an den Strand.

Es war schon schön hier und zu dieser Zeit auch recht leer.

Etwas geschützter in der City fanden wir eine kleine Eisdiele und draußen in der Sonne war es schon richtig schön warm.

Die Fahrt ging jetzt wieder rüber nach Spanien und bis zu unserem Etappenziel Donostia-San Sebastián.
In einem Parkhaus in der Nähe unseres Hotels fanden wir ein Plätzchen, checkten ein und machten uns für den Abend frisch.
Am Abend zogen wir dann in die Altstadt – viel Wind am Wasser – und viele Menschen in der City.

Unser Weg führte uns in die kleinen Seitengassen der Altstadt, denn wir wollten mal ausgiebig Tapas essen und genau dies war hier in rauen Mengen möglich.
Unser erster Anlaufpunkt war das “Atari” – die Idee hatten aber wohl hundert andere auch. 😉
An einen Sitzplatz im Restaurant war somit gar nicht zu denken; wer keine Reservierung hatte, hatte keine Chance.
Das hindert einen aber nicht, sich direkt an der Bar ein paar Tapas zu kaufen und diese draußen zu verspeisen. Wir befüllten uns einen kleinen Teller und nahmen draußen auf der Kirchentreppe platz – wie so viele andere auch. Die Häppchen waren überaus lecker, aber uns der Trubel zu groß und so zogen wir weiter.

Ein paar Seitengassen weiter in einer kleineren unscheinbareren Bar fanden wir dann einen Tisch für uns und ließen es uns dort gut gehen.
Bilder gibts von den Tapas leider keine – irgendwie habe ich keine gemacht… 😉

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir dann noch ein paar Nachtbilder am Wasser.

ÜN: Welcome Gros Hotel – https://www.welcomegros.com/en/ – 129€
Gefahrene Strecke: 217km
Map: https://goo.gl/maps/dzxkZoiNF6JWdS9v8

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