2019 Spaniens Norden – 04.06.

04.06. Torla

Heute war Wandertag angesagt und so stärkten wir uns erstmal beim Frühstück ordentlich.

Unser Ziel war heute der Trail “Cola de Caballo” mit dem gleichnamigen Wasserfall am Ende. Von den Daten ist er für uns Flachlandeier nicht ohne – 20km (in/out) und 700m Höhendifferenz.

Um 9:30Uhr starteten wir ab dem Trailhead am Parkplatz, der sich am Ende der Straße aus Torla-Ordessa heraus führt.
Zur Hochsaison sollte man wirklich zeitig da sein, da sich der Parkplatz schnell füllen soll. Heute war noch wenig los.
Ab hier liegen jetzt knapp 10km vor uns, bis wir unser Ziel erreichen sollen.

Der Weg an sich ist recht einfach zu gehen. Man folgt immer dem Rio Arazas und dementsprechend ist der Trail meist nur leicht ansteigend und zumindest am Anfang läuft man faktisch die ganze Zeit im Wald.
Eine Abwechslung sorgen die zahlreichen Wasserfälle an der Strecke und auf jeden hat man eine schöne Aussicht vom Trail. Die Fälle haben nur einen Nachteil. Da der Fluß hier auf kurzem Weg ordentlich Höhe verliert, muss der geneigte Wanderung diese Höhe auch überwinden – i.d.R. über ein paar Serpentinen und bis auf wenige Ausnahmen auch immer auf recht breitem Weg.

Da man hin und zurück den gleichen Weg gehen muss, kann man sich aussuchen, wann man sich wie intensiv ums Fotografieren der Wasserfälle kümmert.


Cascada de Arripas


Cascada del Estrecho

Nach einiger Zeit des Wandern im Wald kommt man so langsam an die Baumgrenze und der Trail wird luftiger.


Gradas de Soaso


Gradas de Soaso


Gradas de Soaso

Sobald den gepflasterten Teil des Trails erreicht hat (hier ist auch ein Picknickplatz), hat man es nahezu geschafft. Ab jetzt gehts es nur noch ebenerdig weiter und nach einem reichlichen Kilometer ist man am Ziel.


Cascada Cola de Caballo


Cascada Cola de Caballo

Es war hier schon einiges los und so brauchten wir eine Weile, um mal Fotos ohne andere Wanderer zu machen, aber die Pause hatten wir auch nötig. 😉

Wie schon gesagt, es war mittlerweile einiges hier los und ich will gar nicht wissen, wie voll das hier im Sommer wird. Da der Weg doch recht einfach zu gehen ist, hat man hier Wanderer jeglichen Couleurs – von der Familie mit Kleinkindern bis zum rüstigen Senior.

Da wir uns auch beim Rückweg gut Zeit gelassen haben, waren wir irgendwann nahezu allein auf dem Trail unterwegs und erreichten den Trailhead gegen 18:00Uhr.
Jetzt ging es erstmal zurück ins Hotel. Da wir beide jetzt noch Lust auf Eis hatten, lief ich die paar Meter hoch zu einem kleinen Supermarkt und holte für jeden eines.
Danach entspannten wir uns etwas auf dem Balkon, bevor wir uns auf zum Restaurant (Restaurante La Cocinilla) zum Abendessen machten.

Wir waren etwas skeptisch, da dort auch eine Reisegruppe zu Gast war, aber dies war kein Problem. Wir hatten ein super 3-Gang-Menu und die Bedienung war auch auf Zack.

ÜN: Hotel Bujaruelo – http://www.hotelbujarueloordesa.com/ – 83€
Gefahrene Strecke: 18km
Map: https://goo.gl/maps/L2TMx72a8kx7AjUE9 (Wanderung)

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