2016 Norwegen – 17.08.

17.08. Geiranger – Dombas

 

Frühstück gab es im Hotel. Es war ganz gut, nur durch die ganzen Reisegruppen ziemlich voll.
Danach brachen wir auf, aber erst noch mal in die falsche Richtung. Denn es ging hoch zum Dalsnibba. Mit uns hier oben nur 2-3 Wohnmobile und PKWs. Was für eine Ruhe, und geiles Wetter, und kein Vergleich zu dem Trubel gestern. Aber dies auch nur, weil es noch so zeitig war.
Geiranger lag noch im Schatten, aber mit der Zeit kam die Sonne übern Berg.

Wieder runter vom Berg machten wir noch einen Abstecher nach Hjelle. Anja hatte irgendwo ein Foto von dem See gesehen und wollte auch so eines.

Als sich dann in unsere Parkbucht noch ein Reisebus gesellte, zogen wir uns geordnet zurück. 😉

Wieder rüber nach Geiranger und auf der anderen Seite die Adlerstraße (Ornesvegen) wieder hoch. Am dortigen Aussichtspunkt, das Parken ist beschissen, wenn Reisebusse mitten auf der Gass stehen, machten wir Mittag und genossen noch mal den Blick in den Fjord.

Einen kurzen Stop gab es am “Gudbrandsjuvet”; eine “kleine” Schlucht zwischen Geiranger und den Trollstigen.

Und immer wieder wunderschöne Ausblicke in den Hochebenen.

Am Nachmittag erreichten wir dann die berühmten “Trollstigen”. Allein ist man hier auf keinen Fall, aber der Blick hinunter ins Tal, der Straße folgend, ist atemberaubend.
Die Norweger sind schon ein lustiges Völkchen, denn scheinbar hat immer mal der Stahl/Beton an den Aussichtsplattformen nicht gelangt und man kann direkt durch die Füße durch nach unten sehen.

Ich hätte da ewig sitzen können, v.a. auch wegen der nicht langweilig werdenden Aussicht auf den Verkehr unter uns. Das war schon interessant, wie sich Reisebusse, Womos und PKWs auf der einspurigen Straße nach unten und oben schlängelten.

Nach einem erfrischenden Eis nahmen wir uns die Abfahrt vor, aber wir hatten Glück, denn es kam nicht so viel von vorn, wo wir hätten ausweichen müssen.

Die Weiterfahrt bis Dombas war dann eher unspektakulär, auch wenn im Reiseführer stand, dass man für diese Strecke mindestens einen halben Tag einplanen soll.

Es ging für uns dann gleich wieder raus aus dem Ort bis zur Furuhaugli Turisthytter, wo wir eine Hütte für zwei Nächte reserviert hatten. Sie war klein und einfach, aber ok; auch wenn das Doppelstockbett nicht wirklich zu uns passte. Aus dem Alter sind wir dann wohl doch eher raus. 😉

Nachdem wir uns eingerichtet haben, sind wir noch mal runter nach Dombas, denn wir mussten noch einkaufen und Anja zur Apotheke, denn ihr Ohr gefiel ihr gar nicht.

Mit Pasta beendeten wir diesen Tag ruhig in unserer Hytta.

Übernachtung: Furuhaugli Turisthytter – 695NOK – http://www.furuhaugli.no/de/
Gefahrene Strecke: 306km

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