2016 Norwegen – 12.08.

Nachtrag zum Prolog:
Kurz vorm Urlaub sah meine Kamera so aus:

Recht mittig ist die Magnetspule zu erkennen, die die Blende steuert. Diese war soweit defekt, dass die Blende nicht immer korrekt gestellt wurde. Die Folge waren völlig falsch belichtete Bilder. Nach einer Reparaturanleitung im Inet konnte ich es soweit „hinbiegen“, dass zumindest jedes zweite Bild ordentlich belichtet wurde.
Anja hat zum Glück ihre eigene, somit ärgerlich, aber nicht so tragisch.

12.08.2016 – Frankfurt – Göteborg

 

Am Freitag ging es endlich los; bepackt mit unseren Reisetaschen via S-Bahn zum Flughafen. Das Zeug war schnell abgegeben und wir konnten noch mal ins Büro.
Ja, richtig gelesen. Ein reichlich halber Tag wurde noch gearbeitet und die Kollegen genervt. 😉 😆

Am Nachmittag konnten wir endlich loslegen. An der Security wurde mein Spektiv etwas genauer begutachtet; ob ich Jäger wäre? Ähm, nö.
Heute gab es, wie meistens in Frankfurt, eine Außenposition und somit stand eine Vorfeldbustour auf dem Programm bis wir unsere heutige Kutsche mit Namen D-AIOU erreichten. Nur war der Kutscher noch nicht fertig und somit war warten angesagt. 😉

Zum Flug selbst gibt es nicht viel zu sagen; kaum oben waren wir schon wieder unten. Der Flughafen Göteborg ist klein und schnuckelig und so standen wir schon kurz danach am Gepäckband. Das Gepäck hatte es allerdings nicht so eilig, aber im Endeffekt war alles da.

Schweden erwartete uns mit strömendem Regen und so machten wir uns im Laufschritt zu Hertz. Schrecksekunde dann bei der Bezahlung der Kaution – Kreditkarte abgelehnt. f..k Mit der zweiten ging es dann und so langsam fiel auch bei mir der Groschen. Ich habe bei mir eine Sperre für alles außer Deutschland drin und Schweden ist ungleich Deutschland. 😳

Als Mietwagen bekamen wir die typische Schwedenschleuder; ein recht neuer Volvo V40, inkl. Xenon Beleuchtung, Navi, Sitzheizung und Verkehrsschilderkennung. Schon beim Einladen der Taschen merkten wir, dass er eigentlich eine Nummer zu klein ist, aber mit ein bisschen Tetris und etwas umräumen ging es später doch ganz gut.

Fertig gepackt ging es raus ins schwedische Mistwetter und auf die Autobahn Richtung Göteborg und gleich weiter nach Kungälv, wo wir im “Fars Hatt” unser Quartier für heute Nacht bezogen. Im Zimmer habe ich erstmal meine Kreditkarte entsperrt. Zusätzlich registrierten wir unseren Volvo im norwegischen Mautsystem, denn so spart man sich die Gebühr des Vermieters. Cleverle, gell. 😉
Da es immer noch regnete, hatte Anja keine Lust mehr draußen herum zu stiefeln und so ging sie runter ins Tee-Zimmer, um noch etwas zu lesen.
Ich dagegen hatte mir für Schweden noch einen Geocache herausgesucht und machte mich auf den Weg. Der Cache sollte sich direkt unterhalb der “Bohus Fästning” befinden; keine 5 Minuten vom Hotel entfernt. Vor Ort merkte ich dann, dass ich mein jetziges Smartphone das erste Mal im Urlaub dabei hatte, denn es fehlten alle möglichen Apps, u.a. jegliche brauchbare zur GPS-Bestimmung.
Also wieder zurück, aber bis ich alles zusammen hatte, war es dunkel und ich verschob es auf morgen früh.

Morgen geht die Fahrt dann direkt nach Norwegen bei hoffentlich besserem Wetter.

Übernachtung: Hotell Fars Hatt – 87,00€ – http://www.farshatt.se/
Gefahrene Strecke: 42km
Karte: https://goo.gl/maps/8LEGC247wPQ2

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