2012 Iguazu und Patagonien -22.11.

22.11.2012: Vina del Mar – Rio de Janeiro

 

Und damit beginnt schon unsere letzte Etappe in Südamerika.

Eilig haben wir es nicht, denn unser Flieger nach Rio geht erst am Nachmittag und so wird gaaaanz in Ruhe gefrühstückt, bevor wir uns auf die Socken machen.
Nach reichlichen zwei Stunden haben wir es geschafft und sind am Flughafen.
Jetzt noch das Thema tanken. Da unten ist es nicht Brauch, dass man den Wagen voll getankt übernimmt und voll wieder abgibt, sondern man gibt ihn so ab, wie man ihn bekommt. Und dies muss nicht voll sein.
Unserer stand irgendwo bei 1/3; genau angezeigt durch eine Anzahl von Strichen. Also musste der auch wieder dahin. Ein paar Kilometer vorm Flughafen, wo eine Tanke war, sank der Stand doch tatsächlich noch unter diese eine Marke, so dass ich noch mal tanken musste. Der Tankwart schaute aber etwas irritiert, als nur Sprit für 5.000CLP wollte; knapp 6€. Aber es langte genau.

Die Rückgabe war kein Problem und wir waren schnell auf unseren LAN-Flug nach Rio eingecheckt.
Dieser Flug sollte aber der schlimmste der ganzen Reise werden. Nicht wegen LAN, sondern wegen den Mitreisenden um uns herum. Das war eine Großfamilie, aus ungefähr 6 oder 8 Leuten. Hinter uns saßen die Kinder. Ungefähr die ersten zwei Stunden des Fluges bekam ich eine „Rückenmassage“ der kleinsten, die meinte sich mit ihren Füßen immer am meiner Lehne abstützen zu müssen. Später ging es dann mit den größeren Kindern weiter, die sich ständig umsetzten und ebenfalls ihre Knie bei mir rein rammten. Und da hatte ich schon meine Lehne nur ganz wenig nach hinten gemacht.

Aber auch dieser Flug war nach 4h endlich vorbei und wir landeten schon im Dunkeln in Rio.
Bei den ansässigen Taxiabschleppern ließen wir uns ein Taxi in die City aufschwätzen, aber wir hatten keine Lust groß zu experimentieren. Wir wollten nur noch ins Hotel.

Dort schnappten wir uns noch eine Brochüre über Touri-Touren und ab ging es zur Copacabana, wo wir bei 1, 2 oder 3 Caipis den Tag ausklingen ließen; für umgerechnet 2,50€ richtig angenehm; sowohl für den Gaumen, als auch den Geldbeutel.

Wir hätten übrigens nicht gedacht, dass zu so später Uhrzeit, mittlerweile war es nach 22:00Uhr noch so viel hier los ist. Und sicher fühlten wir uns auch.
Zurück im Hotel buchten wir noch unsere Touri-Tour für morgen und damit war der Tag dann auch geplant.

Unterkunft: Copa Sul Hotel – 100€

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