2003 USA – Südwesten – 17.08.

17.08.2003 – Frankfurt – Phoenix – Flagstaff

Gehen wir noch mal einen Tag zurück:
16.08.2003:
Wenn wir schon mal in der Nähe vom Flughafen wohnen, dann könnten wir doch den Vorabend-Checkin nutzen. Also wurde Samstag Abend alles zusammengepackt, ins Auto verfrachtet und zum Flughafen gebracht. Das Checkin war schnell erledigt und wir bekamen sogar gemeinsame Plätze am Fenster. Nachdem unser Gepäck in den Tiefen des Frankfurter Flughafens verschwunden war, fuhren wir wieder nach Hause, einer unruhigen Nacht entgegen.

17.08.2003:
Nach einer Nacht mit wenig Schlaf fuhren wir per Bus und Bahn wieder zum Flughafen. Dort fuhren wir erstmal mit der Skyline ins Terminal 2, um beim McD ein kleines Frühstück einzunehmen. Später ging es durch die Sicherheitskontrolle in Richtung Gate, wo unser „Star-Alliance“-Flieger schon wartete.


Das Boarding begann pünktlich und der Flieger (LH448 – B767-300) hob pünktlich kurz vor 11:00Uhr ab.
Der Flug verlief ruhig und wir landeten gegen 13:00Uhr in Phoenix, Arizona. Schon im Anflug sahen wir die fantastische Landschaft Arizonas. Dort unten werden wir also die nächsten 2 Wochen verbringen.

Da hier in Phoenix nicht gerade viele Interkont-Flüge landen ging die Immigration sehr zügig und wir konnten unser Gepäck abholen. Doch halt. Um eine Reisetasche befand sich ein Klebeband mit der Aufschrift „Security Baggage“ und das man es auf gar keinen Fall entfernen darf, bevor man das Terminal verlassen hat. Naja, von mir aus.
Wir gingen dann durch die Zollkontrolle und danach nahm uns ein Office dieses eine Gepäckstück wieder ab. Warum er dies tat, versuchte er uns zu erklären, aber dies Genuschel hat keiner verstanden. Außerdem bekamen wir noch irgendeine Broschüre in die Hand gedrückt mit der Anweisung zu irgendeiner anderen Gepäckausgabe zu gehen.
Nachdem wir etwas ratlos in der Gegend herum standen und uns die Broschüre mehrmals durch lasen , wurde es langsam klarer. Hier ist es so, daß man nach der Ankunft im internationalen Bereich erst noch durch den nationalen Abflug-Bereich muss, ehe man nach draußen kommt. Da dort aber keine Messer etc. mit hin dürfen, die man ja im Gepäck haben darf, muss dieses andere Wege gehen. Wir bahnten uns also unseren Weg zu den nationalen Gepäckbändern, fanden auch bald das für uns bestimmte Band und warteten und warteten und warteten.
Mittlerweile hatten sich auch der Rest der Leute aus unserem Flieger hier versammelten und so warteten wir alle gemeinsam. Nach mind. 30 Minuten setzte sich das Band endlich in Bewegung und wir kamen doch noch an unsere Tasche. Und dies alles nur wegen einer Deo-Dose.
Ich ging dann gleich zum Alamo-Schalter, wimmelte alle Upgrade-Versuche der Dame ab, erklärte Ihr den deutschen Führerschein und wir bekamen die fertigen Unterlagen. Anschließend nahmen wir den Shuttle zum Alamo-Parkplatz, wo uns der Fahrer in der Intermediate-Choice-Line raus warf.
So, welches Auto nehmen wir denn jetzt? Nach einigem Suchen entschieden wir uns für einen weißen Oldsmobile Alero, da dieser einen Tempomat hatte und auch sonst noch sehr neu aussah. Das einzige, was uns etwas irritierte war, dass er statt einem Nummernschild nur einen weißen Zettel an der Heckscheibe kleben hatte. Solche Dinge gibts auch nur hier in Amerika.

Nachdem ich mich etwas mit dem Fahrzeug vertraut gemacht hatte, konnte die Fahrt beginnen. Ziel des heutigen Tages war Flagstaff, wo ich ein Zimmer gebucht hatte. Wir fanden auch den Interstate fast auf Anhieb und fuhren entspannt gen Norden.
Nach Camp Verde verließen wir den I17 und nahmen die SR89A über Sedona. Ab jetzt wussten wir, daß wir richtig sind. Dieses Rot der Berge, war einfach herrlich.

An einem Viewpoint des Oak Creek Canyon hielten wir für ein paar Fotos auch noch an (nach uns haben sie den Viewpoint geschlossen). In Flagstaff kamen wir dann schon im Dunkeln an und bei uns begann sich die Müdigkeit schon deutlich bemerkbar zu machen.
Also checkten wir ein und begaben uns gleich noch auf die Suche nach was essbaren, was wir in einem Fastfood-Restaurant auch fanden. Wieder im Hotel fielen wir auch gleich ins Bett, um aber kurz darauf wieder hochzuschrecken, denn es machte laut „Tuuuuuut“.  Durch Flagstaff läuft eine Eisenbahnlinie und ich hatte gehofft, weit weg genug zu sein, aber Fehlanzeige. Die ganze Nacht kam etwa jede Stunde ein Zug, so dass an durchschlafen nicht zu denken war.

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