2003 USA – Südwesten – 18.08.

18.08.2003 – Flagstaff – Petrified Forest NP – Williams

Wir waren relativ zeitig wach, wegen Jetlag und „Tuuuut“, und gingen zuerst nach unten zum Frühstück. Die Auswahl konnte sich wirklich sehen lassen. Es gab verschiedene Müsli-Sorten, Bagels, Obst etc. Nachdem wir uns gestärkt haben, packten wir wieder alles ins Auto und die erste Etappe konnte beginnen.
Für heute stand der Besuch des Petrified Forest NP auf dem Plan. Die Fahrt führte uns für 1,5h über die I40 in östlicher Richtung bis zur Ausfahrt 311, wo wir zuerst das Visitor Center ansteuerten. Hier schlug uns auch zum ersten Mal die sommerliche Hitze des Südwesten ins Gesicht. Also hieß es erstmal Flucht nach vorne und geradewegs ins Visitor Center hinein. Dort sahen wir uns ein bisschen um, kauften die ersten Postkarten und den National Park Pass für 50$.

Jetzt begaben wir uns auf die Parkstraße, den Petrified Forest Hwy. Zuerst fährt man durch das Painted Desert, einer Wüstenlandschaft, die durch die verschiedenen Gesteinsarten in den unterschiedlichsten Farben leuchten.


Den ersten längeren Halt machen wir an der „Puerco Pueblo“, einer alten Siedlung, von der nur noch die Grundmauern erhalten sind. Hier wird einem durch mehrere Schautafeln auf einem kurzen Rundgang das Leben der „First Nations“ erklärt.
Das war ganz interessant, aber mehr hat mich der lange Güterzug beeindruckt, der in einiger Entfernung sich durch die Ebene quälte.
Nach dem Puerco Pueblo wechselt man vom Painted Desert in den Petrified Forest. Ab hier gibt zusätzlich eine Menge an versteinerter Bäume zu sehen. Am eindrucksvollsten ist eine Wanderung in der Blue Mesa. Hier verlässt man die Ebene und geht auf einem kurzen, aber steilen, Trail in das Tal hinab. Hier unten ist man fast allein und man hört absolut nichts. überall am Rand des Rundwegs liegen versteinerte überreste von Bäumen. Wir finden, daß dies der beste Teil des Parks ist und wer nicht hier runter geht, der hat was verpasst.

Wieder oben ging die Fahrt bis zum südlichen Visitor Center weiter, wo wir dann gleich noch eine Packung von Steinen kauften.

Dann verließen wir wieder den Park und fuhren über die SR180 zum I40 zurück. Kurz bevor wir wieder durch Flagstaff kamen, nahmen wir die Abfahrt 233 und fuhren zum Meteor Crater. Vor 50.000 Jahren schlug hier ein Meteor von ca. 50 Metern Durchmesser ein und hinterließ einen 1.200 Meter großen und 170 Meter tiefen Krater. Hier wird oft von der NASA Equipment für Mond und Mars erprobt. Da uns aber der Eintrittspreis von über 10$ pro Person zu teuer war, ließen wir es sein und fuhren zurück.

Die Fahrt ging wieder durch Flagstaff bis wir Williams erreichten, wo wir erstmal auf Motel-Suche gingen und im Super8 eine passende Unterkunft fanden. Zum Abendessen kehrten wir heute im Pizza Hut ein, wo wir uns an einer leckeren Pizza stärkten.

Obwohl Williams ebenfalls an der Bahnstrecke liegt, blieb uns diese Nacht jegliches „Tuuuut“ erspart und wir konnten selig schlafen.

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