2013 Namibia – 14.06.

14.06. Swakopmund – Mowani

 

Den Morgen nutzten wir noch für die letzten Mails, denn Internet gibt’s jetzt erst wieder in Windhoek; zumindest laut Plan.
Da gestern Abend der Spar schon geschlossen hatte, mussten wir den Einkauf auf heute Morgen verlegen. Ich holte danach noch ein paar Tausend NAD, denn in den nächsten 10 Tagen gibt’s keinen sicher verfügbaren Geldautomat mehr.
Anschließend holten wir auf der Post noch benötigte Briefmarken und für unseren fahrbaren Untersatz etwas Diesel. Hier war aber wieder nur Barzahlung möglich; *damn* ein Großteil des Bargelds wieder weg.
Ok, nochmal zu einem Geldautomaten gefahren und wieder ein paar Tausend NAD geholt.

Jetzt konnte es aber endlich losgehen. Die geplante Fahrt zum Cape Cross haben wir gestrichen. Der Umweg von mind. 2,5h wurde uns zu eng.
Also erst mal an der Küste ein paar Kilometer nach Norden und dann rein ins Landesinnere. Gab es an der Küste durch das Meer noch etwas Abwechslung war diese jetzt gleich Null.

Wir haben uns hierbei gedacht, was war damals schlimmer bei den Schiffbrüchigen. Auf See umzukommen oder hier an Land zu gehen?

Nach vielen langweiligen Kilometern wurde die Landschaft etwas abwechslungsreicher.
Am Straßenrand standen immer wieder mal Frauen in der typischen Tracht und verkauften allerlei Krimskrams. Da wir hier aber weit und breit die Einzigsten waren, fuhren wir durch.

Es war schon Nachmittag als wir die Mowani Lodge erreichten. Durch die Vorbuchung wurden wir vom Guard schon erwartet und er wies uns direkt zur Campsite ein. Diese lag wirklich toll am Rand eines Felsmassives mit Blick auf die weite Ebene.

Ein Haustier hatten wir hier auch:

Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch zu einer Basaltformation in der Nähe.

Waren die Basaltsäulen noch ganz ansehnlich, war der nahe gelegene „Burnt Mountain“ wahrlich nichts Besonderes.

Ok, also zurück ins Camp und wir verbrachten die restliche Stunde Sonnenlicht entspannend.
Als wir beim Aufbauen waren, kam noch der Campwart und fragte uns, wann wir duschen möchten; er würde dann den Ofen anfeuern. Wir entschieden uns für heute Abend und tatsächlich, er kam später wieder und heizte uns kräftig ein. Einzig mit Feueranzünder musste ich im Aushelfen, da er diesen vergessen hatte.

Das war mal mehr ein reiner Fahrtag. Nichts Besonderes, aber so was muss einfach ab und zu mal sein.

Gefahrene Strecke: 382km
Unterkunft: Mowani Mountain Camp – 300NAD
Map: http://goo.gl/maps/St3at

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