03.07.2004 - Jasper
 

Text? Ein Blick aus dem Fenster ließ auch heute nichts gutes verheißen. Es war zwar im Moment trocken, aber über Jasper hingen dicke Wolken. Naja, davon haben wir uns noch nie beeindrucken lassen und so fuhren wir nach dem Frühstück zuerst zum Mt. Edith Cavell.
Da die Zufahrtstrasse für grössere Fahrzeuge nicht geeignet ist (no trailers and busses) wird einem hier oben nie eine große Menschenmenge erwarten. Perfekt.

Dort angekommen fing es auch schon an zu regnen. Wir haben also wieder die Regenjacken angezogen und sind den kleinen Trail zum Angel Glacier gelaufen. Vom Mt. Edith Cavell haben wir allerdings nicht viel gesehen, da er in einer dichten Suppe aus Wolken hing. Beeindruckt hat auch der kleine See unterhalb des Angel Glaciers. Vor allem die kleinen „Eisberge“ sahen schon putzig aus.

Der nächste Punkt des Tages war Whistler Mountain. So fuhren wir zur Talstation der Seilbahn und schauten erstmal etwas unglaubig gen Himmel. Denn wo normalerweise der Berg war, waren an diesem Tag nur Wolken. Selbst der Zwischenmast der Seilbahn war nicht mehr zu sehen. Da wir aber in dem Moment nicht wussten, was wir sonst machen sollten, kauften wir trotzdem die Tickets und nahmen die nächste Bahn gen „Himmel“. Nach wenigen Metern Fahrt verschwanden wir auch schon in den Wolken. Oben angekommen, sahen wir dann doch mehr als erwartet und so machten wir uns auf, den Berg komplett zu erklimmen. Teilweise war der Weg schon ganz schön steil, so dass die eine oder andere Pause sein musste.

Oben angekommen fing es dann plötzlich an mit regnen und hageln. Da wir aber noch nicht wieder herunter wollten, suchten wir hinter dem großen Felsen Schutz, der dort oben auf dem Berg einfach so herum liegt. Das war übrigens der einzige Felsen da oben. Der sah aus, wie hingelegt und vergessen worden.
Nachdem der Regen wieder aufgehört hatte, fingen, zu unserem Glück, die Wolken an abzuziehen. Somit ergaben sich eindrucksvollen Bilder ins Tal. Das hatte sich also doch noch richtig gelohnt.

Irgendwann begonnen wir dann den Abstieg zur Bergstation der Seilbahn (Irgendwie klingt das grotesk, oder?). Dort genehmigten wir uns ein kleines Mittagessen bevor wir wieder ins Tal fuhren.

Von dem Aufstieg hatten wir beide ziemlich schwere Beine und so beschlossen wir ebenerdig zu bleiben. Somit steuerten wir den Lake Annette an, wo wir einen gemütlichen Spaziergang um den See herum unternahmen.

Den Rest des Tages verbrachten wir wieder bei einem Stadtbummel durch Jasper und mit Kartenschreiben in der Unterkunft.