2016 Norwegen – 03.09.

03.09. Frederikshavn (DK) – Frankfurt/Main (DE)

 

Wir hatten gestern mit dem Hotel abgeklärt, dass wir uns schon vor der offiziellen Frühstückszeit unser Frühstück zusammenpacken und mitnehmen können.

Der Weg zum Bahnhof war in 10 Minuten erledigt und sogar der Zug kam pünktlich, so dass es 6:30Uhr los gehen konnte.
Leider fand wohl gestern in dem Zug ne kleine Party statt, denn wirklich sauber war es nicht. Sogar der Zugführer entschuldigte sich bei uns beim Durchgehen und kam kurz später mit einem Müllsack persönlich vorbei.

Die dänische Landschaft ist mit einem Wort zu beschreiben: flach.


Dänemark am Morgen

Wirklich interessant war es nicht, aber es gab kostenloses WLAN/Internet im Zug. Das vertrieb uns die Zeit.
Nach ungefähr der halben Strecke kam irgendwie Aufregung in den Laden. Nach einer Durchsage, nur in dänisch, verschwand irgendwie ein Großteil der Leute. Eine Mitreisende klärte uns auf; die ändern die Zugreihenfolge ab Fredericia und wer dort weiterfahren möchte, muss hinter. Da wir dort eh umsteigen mussten, konnten wir auch bleiben wo wir sind.

In Fredericia stiegen wir in den nächsten Zug nach Hamburg um, wo uns dann der ICE nach Frankfurt erwartete. Dieser kam sogar pünktlich, nur mit geänderter Waggonreihenfolge. Ergo: großes Durcheinander am Bahnhof. In Kassel standen wir dann noch mal eine ganze Zeit, da der Lokführer nach Frankfurt erst mit dem ICE aus Frankfurt kommt und dieser hat Verspätung. Ich glaube, wir standen dort gut 1h, bis es endgültig dem Ziel Frankfurt/Main entgegen ging.

Fazit:

Das war sie also, unsere 3-wöchige Rundreise durch das Fjord- und Bergland von Norwegen.
Persönlich hat mir die Zeit an den Fjorden und auf den Hochebenen (eine beeindruckender als die andere) am besten gefallen. Weniger die Zeit im Süden Norwegens, wo es doch recht bevölkert war. Ich bin im Urlaub dann doch eher der Einsamkeit-Suchende Mensch.

Zwei Städte hatten wir auf der Reise; Trondheim und Bergen. Trondheim fand ich ganz nett und irgendwie beschaulich. Mit Bergen wurde ich aber nicht warm. Klar, die Altstadt hat ihren Charme, aber auch sehr viel Touristen.

Mit dem Wetter hatten wir in den ersten zwei Wochen richtig Glück; fast immer Sonnenschein.
Erst zum Ende hin ab Bergen kam der große Regen und zwang uns zu einigen Umplanungen, die uns auch zu einigen Fahretappen zwangen.

Bis auf Geiranger und Bergen waren nirgends wirklich viele Touristen unterwegs. Selbst im Jotunheimen am Anfang, wo noch Ferien war, verlief es sich.

Alles zusammen war Norwegen ein sehr schönes Reiseland; nicht billig, aber schön.

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