2013 Namibia – 25.06.

25.06. Düsternbrook – Windhoek

 

Die letzte Nacht im Zelt war lausig kalt. Ich schätze mal, wir kamen nahe an den Gefrierpunkt heran.
Innen war alles angelaufen; draußen zum Glück nichts gefroren.

Wir versuchten noch ein bisschen unsere Glut von gestern Abend zu entfachen, aber so richtig wollte es nicht mehr brennen. Das waren mehr Rauchzeichen als Feuer.
Sobald aber die Sonne über den Hügeln aufging, wurde es angenehm warm.
Nach dem Frühstück hieß es Auto aufräumen. Dies war ja unsere letzte Nacht im Zelt und heute ging es zurück nach Windhoek, so daß wir das ganze Campingequipment noch mal reinigten und alles was wir hinten in der Fahrerkabine verstaut haben, wieder ordentlich in den Gepäckraum verfrachteten.
Das hat dann doch einige Zeit in Anspruch genommen bis wir vom Platz rollten, aber dafür freute sich unser Platzwart über einige unserer Reste, die sonst im Müll gelandet wären.

Zuerst steuerten wir etwas westlich von Windhoek das Daan Viljoen Game Reserve an, in der Hoffnung noch mal Tiere zu sehen. Schon nach kurzer Zeit sahen wir eine kleine Gruppe Giraffen in der Ferne.

Wir zahlten unseren Eintritt am Visitor Center und liefen zuerst den kurzen (3km return) Trail zu einem alten Damm. Durch die Trockenheit war dies allerdings recht trostlos und Tiere sahen wir, bis auf einzelne Paviane oder ein Warzenschwein, auch keine.

Danach fuhren wir die 4×4-Strecke im Park, welche mit unserem Hilux ohne Probleme zu bewältigen war.
Und, wir hatten Glück. Wir kamen noch einmal ganz nah an die Giraffen heran. Leider standen sie meist im Gegenlicht, so dass wir auf Bilder verzichteten.
Diese Giraffe zeigte uns unser nächstes und letztes Ziel; Windhoek.

Ein bisschen enttäuscht waren wir von dem Park, aber dies lag wohl auch an der Trockenheit, dass hier nicht so viel los war.

Wir fuhren dann rein nach Windhoek, zum „Namibian Crafts Center“, wo wir uns noch mit einigen Mitbringseln eindeckten. Dazu setzten wir uns bei leckeren Stückchen Kuchen ins Cafe und schrieben die letzten Postkarten, die Anja anschließend noch zur Post brachte, während ich zum letzten Mal Bargeld holte.

Wir tankten noch einmal voll, deshalb das Bargeld, und fuhren zu unserer letzten Unterkunft wieder etwas nördlich von Windhoek; zur Immanuel Wilderness Lodge.
Wunderschön in den Hügeln nördlich von Windhoek gelegen, kann man hier schön dem Stress der Großstadt entfliehen.
Die Besitzerin zeigte uns zuerst unser Zimmer, bevor ich mit einem Mitarbeiter unser Gepäck holte. Man sollte sich allerdings die Zimmernummer merken und so probierten wir alle möglichen, bevor wir zuletzt unseres fanden. 😉
Hier gibt es sogar ein kleines Wasserloch, wo sich verschiedene Antilopenarten aufhalten. Wir sahen noch ein paar Springböcke, aber bevor wir den Fotoapparat holen konnten, waren nur noch Hühner da. Egal, wir genossen noch etwas die Ruhe und checkten dann im Zimmer für unsere Flüge morgen ein.
Zum Abendessen gab hier ein vorzügliches 4-Gänge-Menü; echt vorzüglich.
Nach einem doppelten Amarula als Absacker startete der unangenehme Teil des Abends: alle Taschen mussten endgültig gepackt werden.
Und so ging dann unser letzter Abend in Namibia zu Ende.

Gefahrene Strecke: 121km
Unterkunft: Immanuel Wilderness Lodge – 900NAD
Map: http://goo.gl/maps/ilwFK

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