2013 Namibia – 21.06.

21.06. – Etosha

 

Heute verließen wir Okaukuejo mit Ziel Halali.
Am Wasserloch war heute früh nichts los und so waren wir recht schnell unterwegs.

Unterwegs begegneten uns wieder ein paar Zebras.

Das erste Wasserloch, wo was los war, war Rietfontain; natürlich Zebras. 😉

Sogar säugende Jungtiere gab es. Das hintere ist mir sogar erst jetzt beim Schreiben aufgefallen. 😉

In Halali checkten wir erst mal ein und suchten uns eine Campsite. Hier wird nicht zugewiesen, sondern man sucht sich selbst einen Platz und markiert diesen dann mit Tisch/Stuh, wenn man weg fährt.
Nach einigem Suchen fanden wir etwas passendes im hinteren Teil. Wir wollten zwar eigentlich nah ans Wasserloch, aber die dortigen Steckdosen hätten jedem Elektriker die Haare zu Berge stehen lassen; und mir evtl. auch, wenn ich das angefasst hätte.
Im hinteren Teil war alles neu gemacht; nur kein Wasser, aber dies war verschmerzbar.

Am Nachmittag wollten wir uns die Gegend zwischen Halali und Namutoni anschauen. Unterwegs gab es Zebras (welch ein Wunder 😉 )…

… und Kuhantilopen

Auch ein Eli kreuzte unseren Weg; dabei kamen wir doch von rechts…

Etwas misstrauisch betrachtete er uns dann im Vorbeifahren…

Danach gab es noch ein paar Zebras…

…und am Wasserloch Chudop eine einzelne Giraffe.

Wir fuhren dann nach Namutoni rein und kauften uns ein Eis zur Abkühlung.

Auf dem Rückweg hielten wir noch mal am Wasserloch Kalkheuwel und dieses Mal lag ein Löwe in einiger Entfernung. So gut war dieser Ruheplatz nicht wirklich, denn er lag genau in der Elefanteneinzugsschneise. Glück für uns, denn er musste seinen Platz räumen.

Den Elefanten gefiel es immer noch nicht und ein herablassender Blick eines Elis zur Seite und unser „König der Tiere“ musste noch mal umziehen.

Lange konnten wir uns hier nicht aufhalten, denn wir mussten noch zurück nach Halali, bevor es dunkel wird.
Dort angekommen buchten wir zuerst unsere zweite Nacht von hier nach Namutoni um. Hier hatten wir alles gesehen und konnten uns somit länger bei den Wasserlöchern im Osten aufhalten.

Wir gingen dann wieder ans Wasserloch und hatten wieder Glück; eine Familie Elis wartete bereits auf uns.

Zwei Halbstarke:

Später gesellte sich noch ein Nashorn zu den Elis.

Jetzt wurde es interessant, denn Nashorn und Eli konnten sich nicht leiden.
Zuerst zog sich das Nashorn etwas zurück, aber das ließ es nicht auf sich sitzen.
Es kam immer näher auf die Elis zu und bald standen sich Nashorn und Eli Auge-in-Auge gegenüber. Zuerst zog sich der Eli zurück, aber dann nahmen sich zwei junge Bullen der Sache an. Ein paar angedeutete Angriffe von beiden Seiten später einigte man sich auf ein Unentschieden.

Das Bild ist nicht wirklich gut, gibt aber die Situation gut wieder.

Wir gingen dann zurück zum Zelt und machten uns was zu essen. Ich ging danach noch mal allein ans Wasserloch, aber bis auf eine Hyäne war absolut nichts los.
Eines war aber interessant. War es auf dem Zeltplatz ziemlich kalt, stieg die Temperatur mit erreichen des Parkplatzes zum Wasserloch um einiges an. Als wenn das dort beheizt wäre.

Gefahrene Strecke: 269km
Unterkunft: Halali Campsite 420NAD
Map: http://goo.gl/maps/zmvOt

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