2003 USA – Südwesten – 26.08.

26.08.2003 – San Diego

Heute wollten wir den Balboa Park erkundigen und auch das ein oder andere Museum besichtigen. Ich konnte Anja sogar zum San Diego Aerospace Museum überreden.
Wir suchten uns also unterhalb des Balboa Parks eine Lücke auf einem der zahlreichen Parkplätze, packten alles zusammen und liefen die paar hundert Meter zum Eingang des Museums. Dort gab es allerdings den ersten Rückschlag, denn Rücksäcke etc. waren nicht gestattet und Aufbewahrungsmöglichkeiten gab es keine.
Somit durfte ich den ganzen Weg zum Auto zurück stiefeln und unseren Rucksack wieder zum Auto bringen.

Im Aerospace Museum gibt es für jeden Fan von Fluggeräten etwas. Von der Erklärung der verschiedenen Rangabzeichen aller möglichen internationalen Armeen, über die Geschichte der zivilen Luftfahrt, bis hin zu neuerem militärischen Fluggerät gab es allerhand Dinge zu bestaunen.
Ein kurzer Auszug der ausgestellten Objekte: Leonardo Da Vinci Ornithopter, Lilienthal Glider (reproduction), North American P-51D Mustang, Mikoyan-Gurevich MiG-15, McDonnell Douglas F-4S Phantom II.
Für dieses Museum muss man wirklich Zeit mitnehmen. Von außen sieht es kleiner aus, als es ist. Wir haben über 1,5h da drin verbracht.

Danach schlenderten wir etwas über das Gelände des Balboa Parks. Durch die verschiedenen Gärten gibt es überall interessante Dinge zu entdecken.


Zum Schluß sind wir noch ins San Diego Model Railroad Museum gegangen.
Hier im Balboa-Park ist es ja so, daß Dienstags immer einige Museen kostenlosen Eintritt haben. Am ersten Dienstag im Monat ist dies z.B. das Modellbahn-Museum.
Hier schlug mein Modellbahn-Herz höher. Insgesamt konnten wir uns fünf verschiedene Landschaften anschauen und überall bewegte sich irgendwas. Wer auch nur ein bisschen was für Modellbahnen übrig hat, sollte sich den Besuch hier nicht entgehen lassen.

Anschließend wollten wir noch hinunter zum Seaport Village, einer „Einkaufsstraße“ in Dorfform direkt am Hafen. Das dahin kommen gestaltete sich aber schwieriger als gedacht. Denn entweder waren die Straßen nicht auf unserer Karte, oder Baustellen, wo es nicht weiter ging. Irgendwann vertraute ich einfach meinem Magen und fuhr nach Gefühl, so daß wir doch noch ankamen.
Den dazugehörigen Parkplatz kann man 1h kostenlos nutzen, wenn man in dem Village was kauft. Mit ein paar Postkarten, die wir noch brauchten, erledigten wir auch dies. Wir schlenderten durch die ganzen Geschäfte und genossen die Kulisse hier am Hafen.

Den Abend verbrachten wir am Mission Beach, wo wir den Anglern auf den Anglern auf dem Crystal Pier zuschauten und die Surfer beobachteten. Später setzten wir uns an den Strand und warteten auf den Sonnenuntergang. Und dieser enttäuschte uns nicht. Es war einer der schönsten, die wir bis dato gesehen haben.

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