2003 USA – Südwesten – 20.08.

20.08.2003 – Kanab – Zion NP – St. George

Das Frühstück haben wir uns heute hier gespart. Es gab schlicht keines.
Die Fahrt ging auf der US89 weiter bis Mt. Carmel Junction, wo wir auf die SR9 Richtung Zion NP abbogen. Unterwegs kamen wir noch an einer Büffel-Herde vorbei, wo wir für ein paar Fotos anhielten. Neben der Weide stand ein großes Schild „Buffalo Burgers“, irgendwie makaber.
Auf der weiteren Fahrt meinte dann die Video-Kamera keinen Saft mehr zu haben, also den zweiten Akku eingelegt, doch dieser zeigte auch nur noch einen kläglichen Rest an. Sch… Na mal schauen, wie weit wir kommen.

Wenn man aus dieser Richtung in den Zion fährt, geht es erst durch einen langen Tunnel ins Tal hinab. Nach dem Tunnel windet sich die Straße in mehreren Serpentinen immer tiefer. Oft nutzten wir die Möglichkeit für einen kurzen Halt an der Seite, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen.

Im Tal angekommen fuhren wir zuerst ins Visitor Center. Dort ging ich zuerst auf die Suche nach einer Steckdose. In den Restrooms wurde ich dann fündig und hockte mich gute 45 Minuten dort hin, bis ein Akku halbwegs geladen war. Anja kannte mittlerweile die Geschichte und die Flora/Fauna des Zions auswendig, denn sie hatte ja Zeit sich ordentlich zu informieren.

Wir nahmen dann den Shuttle Bus bis zur Zion Lodge, wo wir uns dem „Middle Emeralds Pool Trail“ vornahmen. Dieser Trail führt zu zu den gleichnamigen „Emerald Pools“, die aber zu dieser Jahreszeit kaum noch Wasser führten. Für eine kurze Abkühlung hat es aber gereicht. über den „Lower Emerald Pools Trail“ ging es dann wieder zurück zur Zion Lodge.
Hier aßen wir erstmal eine Kleinigkeit bis wir den Shuttle zur Endstation „Temple of Sinawava“ nahmen. Dort gingen wir den „Riverside Walk“ bis zum Beginn der Narrows. überall auf dem Weg konnten wir die kleinen putzigen Squirrels bestaunen.
Bei den Narrows ging ich dann allein ein bisschen durch den Fluss, aber ohne geeignetes Schuhwerk drehte ich bald wieder um, denn mit Videokamera bewaffnet, war es mir einfach zu gefährlich. Der Untergrund bestand nämlich nur aus rutschigen Steinen und so richtig sicher stand ich nie.

Per Shuttle ging es dann wieder zurück zum Visitor Center, wo wir unsere Fahrt nach St. George fortsetzten.
Dort wählten wir als Motel wieder eine Econo Lodge, wo wir sehr günstig ein Zimmer bekommen haben. Dort hieß es erstmal: „Ab in den Pool“. Anschließend fuhren wir in einen nahen Supermarkt Wasser, Obst und Kekse wieder auffüllen.

Den Abend verbrachten wir wieder bei den neuesten Sitcoms im Zimmer, bevor uns dann irgendwann die Augen zu fielen.

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