26.10.2009 Frankfurt - Dallas - Killeen
 

Drehen wir die Uhr aber nochmal einen Tag zurück.
25.10.2009
Der Urlaub begann eigentlich mit Stress pur. Am 24.10. waren wir noch auf einer Hochzeit guter Freunde in Dresden eingeladen und so mussten wir am Sonntag morgen erstmal wieder die 500km nach Frankfurt unter die Räder bringen.
Gepackt war auch noch nichts, aber wir haben ja den ganzen Tag Zeit, wenn, ja wenn nicht alles anders als geplant abgelaufen wäre.

Wir kamen auch noch pünktlich wieder zu Hause an, aber als ich versuchte, uns online einzuchecken, kam die erste Ernüchterung: die Tickets waren nicht auch noch als eTix ausgestellt, sondern nur auf Papier (mein Fehler, hab ich bei der Ausstellung nicht drauf geachtet).
Da wir für die Hinflüge noch keine Platzreservierung hatten, wir aber zusammen sitzen wollten, bedeutete dies jetzt erstmal Stress, denn somit mussten wir wohl oder übel den Vorabend-Checkin nutzen (bis zum Morgen wollten wir nicht warten). Somit hatten wir nur ein paar wenige Stunden unsere Taschen zu packen (im Endeffekt haben wir fast nichts vergessen).

Gegen 17:00Uhr sind wir dann mit dem Auto ab zum Frankfurter Flughafen, wo wir dann fast die Einzigsten am Checkin waren. Bekommen haben wir die Plätze 10A/C, was will man mehr; so kann der Urlaub beginnen.

26.10.2009
Unser Tag begann recht zeitig, denn der Flieger wartet nicht auf uns.
Noch schnell die letzten Dinge im Handgepäck verstaut und auf zur S-Bahn, die uns in ca. 45 Minuten zum Flughafen bringen sollte.

Die Sicherheits- und Passkontrolle ging wie erwartet recht flott und so waren wir beizeiten am Gate. Im Zeitschriftenladen besorgten wir uns noch etwas Lektüre und warteten gemütlich aufs Boarding.

Der Aufruf dazu kam auch pünktlich; zuerst wie immer Familien mit Kleinkindern und Personen, die Hilfe benötigen. Warum sich dann allerdings ca. 75% der Passagiere schon anstellen und in den Flieger wollen, entzieht sich meiner Kenntnis. An der Sprache kann es nicht liegen, denn ein Großteil davon waren Deutsche und Amerikaner. Der Mensch ist halt ein Herdentier; einem Dummen folgen viele weitere. Auf jeden Fall endete das Boarding in einem heillosen Chaos und die Kollegen dort gaben es irgendwann genervt auf, die Passagiere zurückzuschicken, die eigentlich noch gar nicht dran waren.

Als dann die Zeit für den Pushback so langsam gekommen war, meldete sich unser Captain, das wir leider ein paar Probleme mit der Gewichtsverteilung haben, was für den Start noch gelöst werden musste (was da wieder schief gegangen war).
Da der Flug nicht ausgebucht war, sah die Lösung so aus: die Passagiere aus den ersten Eco-Reihen wurden für den Start in die hinteren Reihen verteilt. Jetzt passte alles und der Flug konnte mit 30 Minuten Verspätung beginnen.

Die folgenden 10,5h verliefen sehr ruhig. Das Essen war sehr gut und die Filme abwechslungsreich.
Als Menüauswahl haben wir heute:
Vorspeisen
- Mosaik von Jacobsmuschel und Lachs, serviert mit Apfel-Fenchelsalat und Creme Fraiche mit Keta-Kaviar
- Wildpastete mit Waldorfsalat und Feigenconfit
- Bunte Blattsalate mit Kürbis, Pfifferlingen, Pinienkernen und French Dressing

Hauptspeisen
- Gänsebraten mit Rotkohl, Kartoffelklößen und Kräuterschmelze
- Gebratener Kabeljau mit Kräuterkruste, dazu Karotten, Zucchini und Perlgraupen
- Penne mit Gemüseragout und Parmesan

Dessert
- Comte, Roquefort und Camenbert
- Mandelsandwich von Mandarine und Pflaume mit Hagebuttensauce
- Obstsalat

Kurz vor der Landung versorgte uns der Captain mit den aktuellen Wetterdaten für Dallas: Regen bei 11°C. Das war ja kälter als in Frankfurt. Bei strömendem Regen landeten wir 40 Minuten später als geplant in Dallas.
Die Immigration ging recht zügig, außer dass es dem Officer etwas spanisch vor kam, was Touristen denn in Killeen machen würden. Als wir ihm sagten, dass es der erste Stop auf unserer Rundereise wäre, war er zufrieden. Auf unser Gepäck mussten wir dafür etwas länger warten. Nachdem die erste Ladung raus war, stand das Band erstmal für 10 Minuten still, bevor der Rest nach kam.

Vollgepackt nahmen wir den Shuttle ins Rental-Car-Center und zum Schalter von Alamo. Es standen nur wenige Personen dort und so ging es ganz flott.
Gebucht hatten wir einen Standard-SUV, die Auswahl in der Choiceline war allerdings mehr als erbärmlich.
Als SFAR gab es nur einen Nissan Xterra, der Rest (1x Dodge Nitro, 2x Jeep Wrangler und ein paar Japaner) waren alles Midsize.
Wir nahmen somit den Nissan (innen sehr geräumig, sehr gute Reifen und knapp 23000 Meilen runter) und machten uns auf in den strömenden Regen von Texas.

Von Dallas nahmen wir gleich Abschied. In diesem Urlaub wollten wir nur Natur sehen, also ab in die Rushhour auf dem I35W und ab gen Süden.
Bis kurz vor Killeen regnete es und spät abends kamen wir erschöpft an. Noch ein kleines Sandwich von Subway und wir vielen todmüde ins Bett.

Übernachtung: Fairfield Inn & Suites Killeen - 99USD + Tax