16.10.2008 – Kihei – Hilo
 

Heute nahmen wir von Maui schon wieder Abschied.
Noch schnell ein Foto vom Strand in Kihei und ab geht’s zum Flughafen.
Strand von Kihei

Bei Alamo ging das Abgeben des Autos wieder reibungslos und per Shuttle waren wir wieder schnell im Terminal.
Im Gatebereich dann die komplette Verwirrung. Das Gate auf der Bordkarte stimmte hinten und vorne nicht mit den Anzeigen überein. Nun nimmt man ja an, die Anzeigen haben recht. Nur dort ging zur gleichen Zeit ein anderer Flug. Auch die Mitarbeiter wussten keinen Rat und so harrten wir der Dinge.
Im Endeffekt war dann das Gate das Richtige, welches schon am Beginn auf der Bordkarte stand (auf der Anzeige stand übrigens immer noch das Falsche).
Der Flug nach Kona (Flüge nach Hilo waren keine günstigen mehr zu bekommen) war wie immer sehr kurz und lieferte schon eine schöne Aussicht auf den „Kohala“ und im Hintergrund der "Mauna Kea".
Mauna Kea

Gelandet wird praktisch mitten im Lava-Feld, nicht gerade sehr attraktiv.
Das Terminal dagegen war recht putzig. Es besteht nur aus ein paar massiven Pavillions; keine großartigen Wände, nur Dächer. Scheint wohl selten zu regnen.

Bei Alamo das übliche Prozedere und wir konnten uns unseren SUV heraussuchen. Das stellte sich allerdings schwieriger heraus als gedacht. Es standen zwar sechs Trailblazer (einzigstes SUV-Modell) da, aber der Zustand dieser war katastrophal. Alle hatten deutliche Kampfspuren im Lack und die Reifen sahen auch alle aus, als ob sie langwierige Graveleinlagen hinter sich hatten. Und der, für den wir uns entschieden haben, bei dem leuchtete beim Anlassen eine Warnleuchte, dass er gern mal in die Werkstadt würde.
Also einen neuen Suchen. Naja, irgendwann wurden wir fündig und wir konnten vom Hof fahren.

Zuerst mal wieder die typische Fahrt zum nächsten Supermarkt etwas südlich vom Flughafen, wo wir gleich noch etwas aßen.

Bis wir in Hilo sein müssen, hatten wir noch einiges Zeit und so nahmen wir nicht den direkten Weg über die Saddle Road, sondern fuhren erst nach Norden zum „Pololu Beach“, respektive zum Lookout am Ende der Straße. Hinunter gingen wir nicht, dafür war die Zeit wirklich zu knapp.
Aber schon die Aussicht war einfach fantastisch.
Pololu Beach Pololu Beach

Jetzt aber nichts wie nach Hilo. Unser Navi meinte zwar, wir schaffen es nicht in der geplanten Zeit, aber das wollen wir mal sehen, wer Recht hat.
Im Endeffekt hatten wir Recht, denn es rechnete mit einer zu geringen Geschwindigkeit und musste sich immer wieder korrigieren.

Unser B&B lag etwas abgelegen 15 Meilen südlich von Hilo. Die Zufahrt dorthin war schon richtig abenteuerlich. Wer dort übernachtet, für den ist ein SUV mit HC schon zu empfehlen, denn ein Großteil des Weges ist Gravel mit zum Teil großen Schlaglöchern. Man kommt zwar auch mit einem normalen PKW hin, sollte dann aber sehr vorsichtig fahren.
Im Dunkeln erreichten wir dann unser zu Hause für die nächsten vier Nächte. Die Eigentümerin zeigte uns dann erstmal alles, bevor wir es uns gemütlich machten.
Durch die abgelegene Lage gab es natürlich in der Nähe nichts zu essen und so mussten wir bis Pahoa fahren, wo wir uns im Subway ein schönes Sandwich gönnten.

Im strömenden Regen ging es dann wieder zurück, wo wir den Abend in Ruhe ausklingen ließen.

Übernachtung: Art & Orchids (http://www.artandorchids.com) - 127,88$ inkl. Tax
Map: Kona Airport - Pololu Beach - Hilo