11.10.2008 – Maui Teil 1
 

Es ist 03:00 Uhr morgens, als der Wecker klingelt. Warum so zeitig? Wir wollten zum Sonnenaufgang auf den Haleakala.

Das Frühstück packten wir ein und gegen halb vier starten wir in Richtung des Berges. Nach 1,5h erreichten wir dann endlich den Gipfel. Wer jetzt denkt, wir sind die einzigen Verrückten, täuscht sich. Der Parkplatz am Gipfel war schon gut gefüllt, aber wir fanden noch unser Plätzchen.

Jetzt kamen sogar unsere dicken Jacken, Schal, Mütze und Handschuhe zum Einsatz. Es war nämlich schweinekalt hier oben.
Um eine gute Sicht zu bekommen, baute ich beizeiten die beiden Stative auf (1x Foto und 1x Video) und versuchte der Kälte zu trotzen.

Um 05:24Uhr wurde es dann langsam hell am Horizont. Dann hat es nochmal knapp 45 Minuten gedauert, bis die Sonne über die Wolken lugte. Wurde auch langsam Zeit, denn mittlerweile war ich schon halb erfroren.
Sonnenaufgang auf dem Haleakala Sonnenaufgang auf dem Haleakala Sonnenaufgang auf dem Haleakala Sonnenaufgang auf dem Haleakala

Anschließend fuhren wir eine Etage runter zum oberen Visitorcenter und frühstückten erstmal in Ruhe.
Danach machten wir uns wieder wanderfertig und ab geht’s auf den „Sliding Sands Trail“.
Der Trail machten seinem Namen alle Ehre, denn er besteht praktisch nur aus losem Sand.
Nach unten ging es recht flott, nicht ohne immer wieder Fotopausen einzulegen. Die Aussicht war schon fantastisch. Kann man irgendwie schlecht beschreiben.
Sliding Sands Trail Sliding Sands Trail Sliding Sands Trail Sliding Sands Trail

Nach gut 1,5h erreichten wir den „Ka-lu'u-o-ka-'o'o Crater“ und den Wendepunkt in unserer Wanderung.
Ka-lu'u-o-ka-'o'o Crater Ka-lu'u-o-ka-'o'o Crater

Nach einer Foto- und Verpflegungspause machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Durch den losen Sand ging es öfters mal nur „2 hoch und einen zurück“. Dazu machte sich langsam die Höhe bemerkbar. Das Laufen ging jetzt deutlich langsamer als runter.
Dazu zogen noch die Wolken des Tales zu uns hoch und so liefen wir ein ganzes Stückchen im Nebel; war aber ganz angenehm.
Die Abstände zwischen den Pausen wurde mit zunehmender Strecke immer kürzer und falls wir mal wieder hier sind, machen wir es so:
Reiter auf dem Sliding Sands Trail

Nach etwas über 2h erreichten wir schließlich wieder glücklich aber völlig fertig den Gipfel.
Nach einem Päuschen im Visitorcenter fuhren wir wieder gen Tal, nicht ohne an den einzelnen Viewpoints noch anzuhalten.
über den Wolken... Haleakala NP

Im unteren Visitorcenter hielten wir nochmal an, denn Anja wollte noch eine CD kaufen, die sie im oberen Visitorcenter gesehen hatte.

Jetzt wollten wir einfach nur noch ans Wasser. Da es auch noch was zum Schnorcheln sein sollte, entschieden wir uns für die „Fishbowl“ an der „Makena Alanui Rd.“ Dort angekommen, dann aber eine schlechte Nachricht. Auf mehreren Schildern wurde darauf hingewiesen, dass das gesamte Gebiet zwischen „'Ahihi Cove“ und „La Perouse Bay“ wegen Rekultivierung geschlossen ist.

Also musste eine Alternative her, die nach Möglichkeit nicht allzu weit weg liegt. Wie entschieden uns dann für die „'Ahihi Cove“, die gleich um die Ecke liegt.
Anja setzte sich unter einen Baum und blätterte in ihrem Buch, während ich mich in die Fluten stürzte und den Fischen beim Essen zuschaute.
Leider fing es nach einiger Zeit an zu regnen, so dass wir wieder aufbrechen mussten.

Da wir heute viel gelaufen sind, sollte es heute mal was richtiges zu essen geben. Wir entschieden uns für das Outback Steakhouse in Kihei. Beim Blick in die Karte bekamen wir dann erstmal einen riesen Schreck. Man war das teuer.
Beim zweiten Blick fanden wir allerdings noch annehmbare Burger, die wir dann auch bestellten und sogar ziemlich gut waren.
Danach ging es nur noch nach Hause und ab ins Bett.

Übernachtung: Kai’s B&B Kihei (http://www.mauibb.com) - 105,83$ inkl. Tax
Map: Kihei - Haleakala - 'Ahihi Cove - Kihei