25.09. Durango - Silverton - Durango
 

Da die Abfahrt des Zuges nach Silverton um 8:00Uhr in der Frühe anstand, klingelte beizeiten der Wecker und es war kalt, ar... kalt. :bibber:

Wir deckten uns mit allem Warmen ein, was wir so an Kleidung finden konnten und dazu eine schöne große Decke. Das Ganze sah dann so aus:






Im Gegensatz zur unserer heimischen Bahn, setzte sich der Zug pünktlich in Bewegung. ;-) Der erste Teil der Strecke führt noch mehr oder weniger parallel zum Highway, bevor die Bahn immer dem „Animas River“ folgend in die Bergwelt eintaucht.

Nach einiger Zeit machte auch der Speisewagen auf, so daß wir uns mit heißen Getränken eindecken konnten. Dabei nahmen wir gleich die großen „Werbekrüge“, ich mit „Hot Apple Cider“ Danilo mit einer heißen Schokolade. Der Vorteil ist, daß man damit „Free Refill“ hatte, was wir während der Fahrt bei dem kalten Wetter mehrmals in Anspruch nahmen.

Da wir auf der Hinfahrt im Schatten saßen, war es trotzdem ziemlich frisch, so daß ich Danilo die Fotos überließ und ich meine Hände in der warmen Decke ließ. ;-) Trotz der Kälte war die Fahrt sehr schön und die Zeit verging wie im Fluge.

In Silverton angekommen, fährt nicht einfach in einen Bahnhof ein, sondern der Zug hält praktisch auf der Hauptstraße, in die die Schienen einfach eingelassen sind.

Hier in der Sonne konnten wir uns erstmal ordentlich aufwärmen und ein paar Zwiebellagen abstreifen. Anschließend liefen wir ein bisschen durch die Stadt und schauten uns das ein oder andere Geschäft an. Weiterhin fanden wir hier endlich eine Post, die offen und für uns passende Briefmarken hatte.

Wieder am Bahnhof verputzten wir unsere mitgebrachten Sandwiches, bevor die Rückfahrt nach Durango anstand. Jetzt saßen wir auf der Sonnenseite, so daß ich diesmal für die Fotos zuständig war. Danilo hätte den Foto sowieso nicht ruhig halten können, da ihn leider ein Schluckauf die halbe Rückfahrt belastete.

Auf der Rückfahrt hatten wir nochmal ganz andere Ausblicke, so daß man auf jeden Fall hin und zurück mit dem Zug fahren sollte.

Gegen 17:30 Uhr waren wir wieder in Durango (begrüsst von einer Kolonie Präriehunde :D), wo wir dann zurück zum KOA sind, um uns am Lagerfeuer (natürlich mit Spaghetti) aufzuwärmen und den Tag noch mal Revue passieren ließen.