Fazit
 

Charakteristisch für diese Reise waren eine erholsame Ruhe, die wir fast überall genießen konnten und die tollen Tierbegegnungen, die wir während der Wochen erlebten konnten.

Geplant hatten wir wie immer alles im Voraus. Nur bei Durango hatten wir uns zwei Tage Luft gelassen, da wir nicht wussten, für wann wir Tickets für die Bahnfahrt bekommen sollten (auch immer abhängig vom Wetter). Dies hatte sich dann ja vor Ort schnell erledigt, so dass wir außerplanmäßig noch zum Monument Valley fahren konnten.

Als Übernachtungsmöglichkeit haben wir dieses Mal Cabins ausprobiert, von denen wir fast ausnahmslos sehr zufrieden waren. Dies bietet auch für den Nicht-Camper eine schöne Möglichkeit ein paar Vorteile des Campens (u.a. Lagerfeuer) zu genießen. Wichtig ist nur, dass man mindestens Schlafsäcke mit nimmt, denn ein Ausleihen vor Ort ist nicht immer möglich. Besser noch eine Decke mitnehmen, die man auf die Matraze legen kann. Für KOA Cabins besorgten wir uns vorher noch eine KOA-Karte, mit der man 10% auf den Tagespreis spart. Auf die Dauer betrachtet, kam da ein nettes Sümmchen zusammen. Die ÜN-Preise unten in der Tabelle sind bereits abzüglich dieser 10%.

Streichen mussten wir diesmal nichts komplett – eigentlich das erste Mal seit wir in den USA Urlaub machen. Lediglich ein paar Teile vom Badlands NP und Rocky Mountains NP mussten auf Grund von Regen gekürzt werden.

Unsere persönlichen Highlights auf der Tour waren:

  • Yellowstone NP: Diese Vielfalt an unterschiedlicher Natur und die Tierwelt faszinieren uns einfach
  • „Praerie Dogs“: einfach süß die kleinen Nager. Wir könnten sie stundenlang beobachten
  • Grand Teton NP: Gerade wenn man etwas abseits der Touriwege/-zeiten unterwegs ist, ein Park der eine unwahrscheinliche Ruhe ausstrahlt
  • Der Moment auf Antelope Island als die Bisonherde vor uns die Strasse überquerte.
  • Tiere im Allgemeinen. Gerade die Rockies sind der perfekte Ort für Tierbeobachtungen

Gute Entscheidungen:

  • Schlafsäcke mitzunehmen, so konnten wir das Erlebnis Cabin ausprobieren
  • Am letzten Abend im Yellowstone Park eine kurze „Toi“-Pause bei West Thumb einzulegen, sonst hätten wir das Grizzli-Trio nie gesehen
  • Vom Rocky Mountain N.P. schneller weiter nach Süden zu fahren, somit hatten wir schönsten Sonnenschein auf dem Million Dollar Highway
  • Sich immer zeitig aus den Betten zu quälen, denn so gelingen immer noch die besten Tieraufnahmen

Nicht gefallen hat uns:

  • „Closed for season“: Wer kommt eigentlich auf die dämliche Idee, bei vollem Park Einrichtungen zu schließen?
  • Zu viel Trubel an Wochenenden. Irgendwie müssen wir drauf achten, in Zukunft die Wochenenden in die Pampa zu verlegen.
  • Die Übernachtung in Deadwood. Die Stadt hatte auf uns keinen Reiz mit all diesen Casinos.

Hier wieder die Übersicht über die Motels/Cabins (1€ ca. 1,41$) (++ perfekt, + gut, o Durchschnitt, - schlecht, -- katastrophal)