02.04. Moab - Green River
 

Heute mussten wir nicht ganz so zeitig raus wie gestern und so klingelte erst gegen 6 Uhr der Wecker.
Wieder auf der Strecke steuerten wir erneut den „Arches NP“ an. Der Weg führte uns heute Morgen zuerst zum „Delicate Arch“, allerdings diesmal beim „Delicate Arch Viewpoint“. Gerade zur Morgenstunde kommt von hier unten das Licht sehr gut.

Anschließend ging es weiter zur „Windows Section“, zu Fuß zuerst zum „Double Arch“. Dort haben wir dann fast die Krise bekommen, da eine Familie meinte, sich mitten unter dem Arch zur Ruhe zu lassen. An ein freies Bild war nicht zu denken. Erst auf eine freundliche Bitte unsererseits packten Sie ziemlich zerknirscht zusammen.
Nach vielen Fotos gingen wir weiter und nahmen den kurzen Trail zum „Turret Arch“ und zum „North & South Windows“ in Angriff.
Zumindest bis zum „South Window“ war noch viel los. Als es dann auf den unbefestigten Weg auf die Nordseite der Windows ging, war urplötzlich kaum noch was los. Dabei war dies die Seite wo die Felsen von der Sonne angestrahlt wurden.

Der Rundweg um den „Balanced Rock“ brachte keine neuen Erkenntnisse und Bilder, da das Licht einfach zu schlecht stand.
In der „Park Avenue“ stand sie dafür wieder perfekt, so dass wir dort für ein paar Minuten verweilten. Für eine „längere“ Wanderung hatten wir keine Lust. Irgendwie spürten wir noch die Wanderungen von vorgestern in den Beinen und mit knapp 30°C war es uns schon wieder viel zu warm.

Jetzt hieß es wieder aufbrechen und wir verließen den „Arches NP“ wieder, denn wir hatten ja noch was vor und fuhren nach „Green River“.
Nach dem Einquartieren im Super8 nahmen wir Kurs auf den „Crystal Geyser“. Diesen zu finden ist derzeit überhaupt kein Problem, da er recht gut ausgeschildert ist. Selbst für PKWs ist die Straße ohne Probleme machbar.
Nach wenigen Minuten erreichten wir also den Geysir, der gerade so ein bisschen vor sich hinblubberte und auch in kleinen Seitenkratern blubberte es so vor sich hin. Der Geysir bricht nur 1-2 Mal am Tag aus und wir hofften schon, dass er genau bei uns ausbrechen wird. Aber leider blieb es beim Blubbern.
Der Geysir an sich ist nicht sehr sehenswert, zumindest nicht wenn er nicht ausbricht, da ein ziemlich häßliches Metallrohr in der Öffnung steckt, aber die Terassen, die der Geysir geschaffen hat, sahen in der Nachmittagssonne herrlich aus. Wer so was mag und auch ohne Ausbruch leben kann, sollte sich die Stunde unbedingt nehmen.

Nach dem Essen bei Arby’s probierten wir den Pool und den Whirlpool und ließen mal die gestressten Seelen entspannen, bevor wir dem nächsten Tag in der „San Rafael Swell“ entgegenträumten.