08.04. Bryce Canyon - Las Vegas
 

Am Morgen zeitig wach, war der erste Griff zum Notebook, um die aktuelle Wetterlage zu überprüfen. Zwar hatte der Regen in der Nacht aufgehört, aber die Voraussage für den heutigen Tag war alles andere als rosig – 80% Regenwahrscheinlichkeit.
Eigentlich hatten wir heute vor uns auf den Peekaboo-Loop zu begeben und uns den Bryce den ganzen Tag von unten anzusehen. Bei der Wettervoraussage begruben wir diesen Plan aber endgültig. Auch im weiteren Umkreis war irgendwie nichts zu holen. Hurricane, Kanab, Page – überall das gleiche schlechte Wetter.
Wir hatten zwar zwei Nächte hier gebucht, aber es war kein Problem nur eine zu nutzen. Wir fuhren aber noch mal zum „Inspiration Point“, um noch mal einen letzten Blick auf den Park zu werfen.
Über uns türmten sich dunkle Wolken auf, im Osten wo die Sonne aufging, war die eine oder andere Wolkenlücke. Da hatten wir doch noch einen kleinen Sonnenaufgang hier.

Schweren Herzens lösten wir uns vom Canyon. So richtig wollten wir nicht weg, aber hier warten, ob es regnet oder nicht? Darauf hatten wir aber auch keine Lust.
Durch den „Red Canyon“ fuhren wir bis zum „Zion NP“. Mittlerweile kam sogar etwas die Sonne heraus.
Wir ergatterten den letzten Parkplatz am Trailhead zum „Canyon Overlook Trail“. Sonne und Wolken wechselten sich ab und schon bald konnten wir den Ausblick ins Tal genießen.

Da heute Ostersonntag war, war einiges los im Park. Am Visitor Center haben wir auch einen der letzten Parkplätze bekommen.
Weiter ging es mit dem Shuttle zur „Zion Lodge“, wo wir zu den „Emerald Pools“, in der Hoffnung auf „tosende“ Wasserfälle, gingen. Wie nicht anders zu erwarten, war die Stärke der Fälle nicht anders als 2003, als wir im August hier waren.

Uns knurrten jetzt die Mägen und wir begaben uns auf den Rückweg zur Zion Lodge, wo wir uns bei einer Pizza und einem großen Softeis stärkten.
Jetzt ging es weiter bis Las Vegas. Wir hatten nämlich beschlossen, noch ein wenig zu shoppen. Und zwar in Primm. Jetzt war nur die Frage, ob sie am Ostersonntag offen haben. In Las Vegas wagten wir einen kurzen Blick zum „Premium Outlet“. Als wir dort viele Autos sahen, müsste ja das Outlet in Primm offen haben.
Gegen 17:15 Uhr waren wir dann im Outlet. Laut Plan hatte es jeden Tag bis 20:00Uhr offen. Also noch viel Zeit.
Wir begannen somit in Ruhe unsere Runde, waren gerade bei „Levis“, als die Durchsage kam, dass das Outlet heute um 18:00Uhr schließt.
Dumm gelaufen, aber trotzdem hatten wir schon sechs Tüten.

Somit hieß es wieder: Zurück nach Las Vegas.
Da wir zwingend ein Motel/Hotel mit WLAN benötigten, entschieden wir uns, die letzten zwei Nächte in einem Best Western zu verbringen. Eigentlich wollten wir in das am Flughafen, nur fanden wir es nicht. Also fuhren wir zum „Best Western Mardi Gras“. Zwar nicht das billigste, aber ok und die Zimmer waren sehr groß mit Küche und separatem Wohnbereich mit Couch.
Nachdem wir alles ins Zimmer gepackt haben, fuhren wir zum Abendbuffet ins Mirage. Die Qualität/Quantität war sehr gut und unsere Bäuche am Schluss gut gefüllt.
Jetzt mussten wir uns noch ein bisschen bewegen und wir liefen zum Bellagio, um uns ein bisschen die Fontänen-Show anzuschauen.
Fotos gibt’s diesmal davon keine. Ich hatte heute keine Lust den Apparat mitzuschleppen.