07.04. Escalante - Bryce Canyon
 

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns heute Morgen wieder auf den Weg nach Westen.
In Cannonville bogen wir nach Süden ab und folgten der Cottonwood Canyon Road bis zum „Grosvenor Arch“.

Jetzt packte uns noch mal die Sucht nach Staubstraßen und wir fuhren die CCR noch ein paar Meilen nach Süden. Das Wetter war gerade so schön und die Sonne brachte die Farben der Hügel so richtig zum Leuchten.

Auf der Rückfahrt zur SR12 machten wir noch einen Abstecher zum „Kodachrome Basin SP“, wo wir uns zuerst dem „Shakespeare Arch“ widmeten. Leider hatten wir volles Gegenlicht, so dass das zugehörige Bild etwas bescheiden ist. Aber immer noch besser als gar keins.
Weiter ging es zum „Chimney Rock“, wo wir dann das Unheil nahen sahen: dicke Wolken.
Nach einem kurzen Stop am Trailhead zum „Eagle View Trail“ (auf den Bildern sah er schon interessant aus, wie er am Felsmassiv nach oben geht, aber wir verzichteten) und fuhren zur „Trailhead Station“. Dort gönnten wir uns ein Eis, setzten uns auf die Bank vor dem Haus und schauten den Kindern beim Eiersuchen zu. Ist ja schließlich Ostern.
Anschließend wollten wir noch den Panorama Trail laufen, aber nach einigen 100 Metern brachen wir ihn ab, da es anfing zu regnen.

Etwas enttäuscht fuhren wir weiter in Richtung Bryce Canyon. Dabei wollten wir noch an der „Mossy Cave“ anhalten und hielten immer Ausschau nach dem Trailhead. Plötzlich sahen wir ihn an uns vorbeiziehen. Also die Straße weiter, irgendwann über die doppelt durchgezogene Linie gewendet und wieder zurück.
Der kurze Trail führt entlang des Flusses bis zu einem Überhang, der „Mossy Cave“. In dieser halten sich bis spät ins Jahr „Stalagmiten“ aus Eis. Cool Der nahe Wasserfall war aber völlig trocken.
Nach der Höhle fuhren wir geradewegs zum Bryce Canyon, wo wir im Visitor Center erstmal einen Schock bekamen. Für Morgen meldeten sie eine Regenwahrscheinlichkeit von gut 60%.
Als wir wieder raus kamen, fing es auch schon an. Wir fuhren trotzdem die Stichstraße hoch und hielten immer wieder, wenn sich mal eine Wolkenlücke auftat.

Mittlerweile regnete es übrigens so stark, dass sich das Thema Wagenwäsche von selbst erledigte.
In unserem Zimmer in der Bryce View Lodge angekommen, wollten wir erstmal im Internet das Wetter checken. Nur leider war absolut keine IP zu bekommen. Wahrscheinlich wollten alle Gäste ins Inet, nur das Netz gab nicht mehr her. Nachdem auch nach einiger Zeit nichts zu machen war, packte ich alles ein und fuhr zum Ruby’s Inn, wo es in der Lobby dann endlich klappte. Bessere Nachrichten gab es nicht, das Regenrisiko war mittlerweile bei 70%.
Unseren eigentlich geplanten zweiten Tag bliesen wir ab und beschlossen schon morgen Richtung Las Vegas zu fahren. Für den Zion war auch nicht das beste Wetter gemeldet, aber mal sehen.
Schon ziemlich enttäuscht, schliefen wir irgendwann ein, noch nicht wissend, was wir morgen machen werden.