10.12.-15.12.2005 - New York City
 

Was macht unsereiner, wenn er zuviele Überstunden in der Firma gesammelt hat und im heimatlichem Weihnachtsrummel einfach keine passenden Geschenke findet? Richtig, wir fahren dorthin, wo wir garantiert für jeden Geschmack das Richtige finden, nach New York City. Begleitet uns jetzt auf einem Shopping-Trip über den großen Teich zum Big Apple.

10.12.2005
Text? Wie jede Reise von uns beginnt auch diese wieder am Frankfurter Flughafen. Hier konnten wir jetzt zum ersten Mal die Prozedur mit den neuen APIS-Formularen ausprobieren, die ich schon zu Hause für uns beide akribisch genau ausgefüllt hatte.
Es hätte aber auch nur eins ausgereicht, da die Mitarbeiterin an dem Terminal nur eins von uns wollte und die Infos bei beiden eingab. Naja, das nächste Mal kann ich mir also die halbe Arbeit sparen.
Die Koffer (man braucht ja Platz für die Einkäufe) waren schnell eingecheckt, nur Sitzplätze konnte man uns noch nicht geben. Wir standen mal wieder auf der Warteliste und das Hoffen begann. Aber eigentlich sah die Maschine (LH402 - B744) ja gut aus...
Nach langem Warten am Gate haben wir dann aber noch unsere Plätze bekommen und konnten jetzt endgültig sagen: New York, wir kommen.
Leider hatten wir in der Business keine zusammenhängenden Plätze mehr gekriegt, so dass wir uns schon auf Gespräche über die Lehne hinweg einstellten. Anja's Sitznachbar merkte aber, dass wir zusammen gehörten und bot mir doch glatt seinen Platz an (er würde sowieso die meiste Zeit schlafen und kommt auch auf einem Mittelplatz klar), was ich dankend annahm.
Der Flug verlief wie immer reibungslos und wir vertrieben uns die Zeit mit Lesen und Filme schauen.

Nach reichlich 8h Flug war es dann endlich soweit. Wir sahen New York unter uns und es lag Schnee. Bald darauf setzten wir auch schon zur Landung in Newark an. Jetzt gab es nur noch ein Hindernis zwischen Endlos-Shopping und uns: Die US-Immigration. Da wir Business geflogen sind, waren wir relativ schnell in der Immigration-Halle und die Schlangen waren sehr kurz.
Doch irgendwie ist Murphy nie weit weg. Gerade der Officer, in dessen Reihe ich stand, wollte mal wieder mit jedem ein längeres Schwätzchen halten. Und dabei standen doch nur 2 Leute vor mir. Es gab Einreisen, da war eine Schlange mit 10 Leuten schneller abgefertigt. Anja hatte da mehr Glück mit ihrer Schlange, musste dann aber doch auf mich warten.
Aber auch dies ging vorbei und wir konnten unser Gepäck abholen, welches auch bald eintrudelte. Noch schnell die Zoll-Bescheinigung abgeben (wie immer nix zu verzollen) und wir waren wieder auf amerikanischem Boden.
Den ersten Tag, also Morgen, hatten wir auswärts geplant und so führte uns unser Weg zu Hertz. Da wir den Wagen nur für 2 Tage benötigten, hatte ich mir gedacht, ich miete mal was besonderes. Bei Hertz angekommen, wurde meine Hoffnung auch gleich erfüllt, denn mir wurde ein "Ford Mustang" angeboten. Ich hätte auch einen Jaguar irgendwas nehmen können, aber ich wollte den Mustang.
Also schnell den Papierkram erledigt und los ging die Suche nach unserem Schmuckstück. Nach kurzer Suche fanden wir ihn: unser, zumindest bis morgen Abend, knall-gelbes Mustang Cabrio.
Wenn sich jetzt einer fragt, warum 2 Tage mieten, wenn ich ihn eh morgen Abend schon abgeben will. Ich war mir sehr unsicher, ob wir am nächsten Tag rechtzeitig wieder da sein würden, also lieber einen Tag mehr.
Wir verfrachteten unser Gepäck in den Kofferraum (grösser als gedacht) und machten uns auf den Weg ins winterliche New York. Anzumerken ist hier: der Mustang hat 213 PS, Heckantrieb und keine Winterräder. Das wird lustig.
Für den nächsten Tag stand Long Island auf dem Plan, und so war unser heutiges Ziel "Holbrook", wo ich das Holiday Inn - Long Island per Priceline vorgebucht hatte.
Jetzt mussten wir uns aber erstmal mit dem Highway-System hier in New York beschäftigen, was nicht einfach war, aber von uns perfekt gemeistert wurde. Und wenn wir schon einmal per PKW in New York sind, dann nehmen wir doch auch gleich einen Stau mit. Die Fahrt ging im Norden an Manhatten vorbei, bis wir auf Long Island landeten, wo es nur noch gerade aus ging. Inzwischen war es schon dunkel geworden und so hielt ich mein Pferdchen doch etwas zurück, denn die genaue Fahrbahnbeschaffenheit war nicht mehr zu erkennen.
Unser Motel fanden wir dann auch recht schnell und das Einchecken war wie immer schnell erledigt. Nach dem Bezug des Zimmers fuhren wir in den gegenüberliegenden Kentucky Fried Chicken, wo wir uns ordentlich stärkten.
Kurze Anmerkung: Laufen ging nicht, da eine 4 spurige Strasse dazwischen lag.
Den Abend verbrachten wir dann im Motel bei ein bisschen Fernsehen, aber schon bald fielen uns die Augen auch schon zu.

11.12.2005
Text? Wie jeden ersten Tag in den USA schlug auch hier der Jetlag wieder zu und so waren wir schon vor dem Wecker gegen 6:00Uhr wach. Unser Ziel für heute war das Tanger Outlet in Riverhead. Da es erst gegen 10:00Uhr öffnen sollte, hatten wir so noch viel Zeit. Wir machten uns also in Ruhe fertig und gingen dann zum Auto. Es war das erste Mal, dass wir in den US-Motel nicht zum Eisautomaten mussten, um eine Kühltasche zu füllen. Eis und Kälte gab es schon genug. Am Auto angekommen, durfte ich erstmal Eis kratzen. Zum Glück gab es einen Eiskratzer im Auto.
Nachdem ich unseren Gaul vom Eis befreit hatte, ging die Fahrt los. Die Sonne schien und trocknete wenigstens die Strasse schnell ab.
Da wir noch sehr zeitig dran waren, beschlossen wir einfach mal an die Nordküste von Long Island zu fahren. Unsere Karte war zwar nur relativ grob, aber wir dachten, dass wir es schon finden würden. So fuhren wir immer weiter nach Norden, durch die ein oder andere Stadt, aber von Meer nix zu sehen. Interessant wurde es an so manchen Hügeln, wo noch etwas Eis auf der Strasse war. Da merkte man schnell, dass man ein heckgetriebenes Fahrzeug fuhr.
Irgendwann haben wir es dann aufgegeben und sind wieder Richtung Outlet gefahren, wo wir kurz vor 10:00 Uhr eintrafen.
Hier suchten wir erstmal den erstbesten Diner auf, um unsere knurrenden Mägen, die noch kein Frühstück bekommen hatten, zu beruhigen. Anschließend konnte das Shopping beginnen.
Jedoch ausser Kindersachen für die Neffen und Nichten und einen Schal für Anja, der sich noch richtig bezahlt machen wird, haben wir allerdings nichts gekauft, denn irgendwie war alles nicht so unsere Mode. Trotzdem haben wir knapp 2h hier verbracht.

Anschliessend wollten wir unbedingt noch das Meer sehen. So einfach kommt es uns nicht davon. Und wenn wir im Norden kein Glück haben, dann probieren wir es halt im Süden.
So fuhren wir nach Süden Richtung Westhampton Beach. Kurz vor Erreichen des Strandes holten wir uns aus einem kleinen Fischladen für jeden eine Fischsuppe, die wir dann mit Blick auf den Strand verspeisten.
Danach gingen wir noch etwas am menschenleeren Strand spazieren und ich probierte mal das Verdeck unseres Mustangs aus. Zum Offenfahren war es aber viel zu kalt, so dass es bei dem Versuch blieb.
Viel war hier zu dieser Jahreszeit nicht los und die meisten Häuser waren ziemlich leer. So fuhren wir bald weiter, denn wir wollten ja noch nach Wantagh, Anja's Gastmutter vom Praktikum 2001 besuchen.
Der Interstate war schnell erreicht und die Fahrt ging wieder gen Westen. Unterwegs stoppten wir aber noch schnell an einem Home Depot, denn es musste noch ein Leatherman für Anja's Vater besorgt werden. Dieser war dort auch schnell gefunden (irgendwie sah dort drin alles so aus wie im heimischen Hornbach-Baumarkt) und gekauft, sogar noch mit nicht verzeichnetem Extra-Rabatt.
Wieder draussen, schauten wir amüsiert zu, wie die Einheimischen ihre Tannenbäme verluden. Unsereiner versucht das Ding ja möglichst im Wageninneren zu verstauen, hier kommt der Baum einfach aufs Dach. Auf der anschliessenden Fahrt haben wir noch mehrere Autos mit Weihnachtsbäumen gesehen. Einer hatte sogar zwei drauf.

Irgendwann erreichten wir endlich Wantagh und fanden Anne's Haus auch fast auf Anhieb. Wir wurden wieder sehr herzlich begrüsst. Wir machten uns bei Dresdner Stollen und Tee eine schöne Zeit und erzählten allerlei Geschichten.
Aber gegen halb sechs mussten wir auch schon wieder Abschied nehmen, denn unser Ziel für diese Nacht war Manhattan. Vorher ging es aber wieder zurück zum Flughafen nach Newark, wo wir uns von unserem geliebten Mustang wieder verabschieden mussten. Die Rückgabe war schnell erledigt und wir nahmen den Airrail zur Train-Station, wo schon nach wenigen Minuten der Zug zur Penn-Station anch Manhattan eintraf (Kosten 14$ pro Person). Ich muss sagen, diese Züge sind nichts für Reisende mit viel Gepäck, denn es war sehr eng in den Waggons.
Nach ca. 50 Minuten kam der Zug in der Penn-Station an. Nach dem Lösen des ersten Orientierungsproblems liefen wir dann in die Richtung unseres Hotels. Ich hatte nälich mal wieder den Ausdruck der Karte vergessen, wo das Hotel eingezeichnet war und so wussten wir nicht genau, wieviele Blocks es sind. Und es wurden einige. Aber letztendlich erreichten wir es doch. Gebucht hatten wir ein Doppelzimmer im "Hotel 31". Mit knapp 100$ die Nacht war es das günstigste Hotel, was in Mahattan zu bekommen war. Alles anderen fing bei mind. 150$ an. Hier mussten wir uns zwar mit 2 Bädern pro Etage zufrieden geben, aber diese waren immer top gepflegt.
Nach dem Bezug des Zimmers (dort war eine Affenhitze drin) machte ich mich erstmal an die Demontage des Heizkörpers. Dieser war nicht regelbar, sondern powerte immer mit Volllast. Ich entfernte also unter Einsatz leichter Gewalt das Schutzgitter und kam dann auch ans Thermostat und machte den Heizkörper somit kalt.
Nach dieser Aktion gingen wir noch kurz etwas essen und fielen danach völlig fix und fertig in die Betten.

12.12.2005
Text? Heute konnte es also losgehen - Unsere Tour durch New York. Nach dem Aufstehen hielt uns dann auch nichts mehr lange im Hotel und wir tauchten ein in das morgendliche Getümmel der Stadt.
Zuerst musste aber noch das Frühstück aufgetrieben werden. Und da sah ich ihn schon, den Dunkin' Donuts. Ich konnte jetzt endlich wieder leckere amerikanische Donuts mit Schocki essen.
So gestärkt liefen wir die Park Ave. entlang bis zur Central Station. Zwischendurch hatten wir immer wieder einen schönen Blick auf des Empire State Building und das Chrysler Building. Die Grand Central war auch schön weihnachtlich geschmückt. Wir schauten uns drinnen ein bisschen um, bevor wir weitergingen.
Das nächste Ziel war die 5th Ave. Dort ging ich auf die Suche nach einem Uhrenladen, wo es Fossil-Uhren gibt. Ich sollte nämlich für einen Kollegen eine bestimmte Uhr mitbringen, da diese in den USA deutlich günstiger sind als hierzulande. Der Laden war auch schnell gefunden und die Verkäfer machten sich auf die Suche nach der Uhr. Gleich zwei von denen suchten aktibisch in den Austellungskästen bis sie das gewünschte Objekt gefunden hatten. Dafür das wir auf der 5th Ave. waren, war es preislich ganz in Ordnung und es wurde gekauft und gleich eingepackt. Damit konnte ein Punkt abgehakt werden.
Überall gab es hier weihnachtlich geschmückte Geschäfte. Es machte richtig Spass, hier entlang zu schlendern. Der nächste Stop war der Disney Store an der 55th Street. Dort gab es für Anja, unsere kleine Disney-Liebhaberin, eine Menge zu entdecken. Wir blieben fast eine Stunde in dem Laden.
Für mich gab es dann ein paar Meter weiter den NBA-Store mit vielen interessanten Artikeln, leider aber mit viel zu hohen Preisen.

Text? Weiter entlang der 5th Ave. kamen wir auch schon zum Rockefeller Center mit den Engels-Figuren. Bei Dunkelheit muss dies grandios aussehen, aber das werden wir heute Abend sehen. Wir schauten kurz den Menschen auf der Eisfläche unter DEM Weihnachtsbaum zu und liefen die 5th Ave. weiter, vorbei an der Presbyterian church bis zum Trump Tower. Wir gingen hinein und ließen den puren Luxus im Innern auf uns wirken.
Gleich nebenan befindet sich "FAO Schwarz", der vielleicht berühmteste Spielzeugladen New Yorks. Das schöne an diesem Laden ist, dass man alle Sachen vor Ort ausprobieren kann. Allerdings haben sie auch ganz stolze Preise.
Anschliessend gingen wir durch den Central Park in Richtung des Time Warner Buildings. Im Central Park lag noch einiges an Schnee, so dass der eine oder andere Weg gesperrt war und wir einiges an Umwegen laufen mussten. Aber dafür sah es einfach toll aus.
In der Nähe des Time Warner Building aßen wir in einem Subway erstmal was zum Mittag. Nach dem Essen besuchten wir im Time Warner Building die CNN-Tour, wo wir ganz interessante Dinge über die Enstehung der Nachrichten bei CNN erfahren haben. Teilweise war die Tour zwar etwas heroisch aufgemacht, aber insgesamt hat es sich gelohnt und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen.
Anschliessend kauften wir uns erstmal eine Metro-Card und es ging per Metro bis zum Macys weiter, wo wir ein bisschen durch die Stockwerke flanierten. Uns war das ganze aber viel zu unübersichtlich, so dass wir schnell wieder verschwanden und ins gegenüberliegende Old Navy's verzogen, wo wir schon eher bei Klamotten fündig wurden.
Danach brauchten wir erstmal eine Pause und so fuhren wir zurück ins Hotel.

Text? Nachdem wir ca. 1,5h unsere Füsse entspannt hatten, fuhren wir wieder zum Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center. Wir verbrachten dort eine ganze Weile und ich versuchte ein paar Fotos ohne Menschen zu schiessen. Das war aber gar nicht so einfach, denn entweder latschte mir jemand durchs Bild oder ein Sicherheitsbeamte schaute mich grimmig an. Irgendwie scheinen die Stative nicht zu mögen. Insgesamt kamen aber trotzdem ein paar schöne Bilder zustande.
Weiter ging die Wanderschaft durch das nächtliche New York, vorbei an der "Radio City Music Hall" bis zum "Times Square", wo man durch das ganze Licht fast erschlagen wird.
Dort schauten wir uns noch etwas im Toys'R Us um, bevor wir uns in einem nahen Restaurant eine Pizza schmecken ließen.
Anschliessend fuhren wir wieder ins Hotel, wo wir unsere qualmenden Füsse entspannen konnten.

13.12.2005
Text? Der Wecker klingelte wieder zeitig und nach einer warmen Dusche verließen wir das Hotel. In einem kleinen Cafe um die Ecke holten wir uns einen Cream-Cheese-Bagel.
Heute stand der Südteil Manhattans auf dem Plan. Wir nahmen zuerst die Metro nach Brooklyn, denn wir wollten zuerst über die Brooklyn-Bridge laufen. Wir stiegen an der ersten Station in Brooklyn aus und versuchten den Aufgang zur Brücke zu finden, was gar nicht so einfach war, denn die Brücke beginnt doch deutlich im Hinterland.
Die Suche war aber erfolgreich und wir konnten mit dem Gang ¨ber die Brücke beginnen. Umso weiter wir auf die Brücke kamen, umso kälter wurde es, denn der kalte Wind wehte uns genau ins Gesicht. Aber wir waren fast die einzigen hier, so dass wir die Brücke fast für uns alleine hatten und viele schöne Bilder machen konnten.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten wir es geschafft und waren am anderen Ende angelangt und flüchteten erstmal in die nächste Metro-Station, um uns aufzuwärmen.

Text? Von hier nahmen wir jetzt die Metro bis "Bowling Green" und liefen durch den Battery Park bis zur South Ferry, wo wir die nächste Fähre nach Staten Island nahmen. Hier zog es wie Hechtsuppe, so kalt war das, aber man hat fantastische Sicht auf die Freiheitsstatue.
Auf Staten Island angekommen, mussten wir alle aussteigen (auch die, die gleich wieder zurück fahren) und uns neu anstellen. Wieder neu auf der Fähre sicherte ich mir draussen erstmal einen guten Platz zum Fotografieren. Wir waren leider auf der Fähre, wo man nur am Bug und Heck raus konnte. Man, war das jetzt kalt. Jetzt zog einem der eisige Fahrtwind in alle Ritzen der Kleidung. Und ich wollte auch noch viele Bilder der Skyline machen. Als wir endlich wieder in Manhattan angekommen waren, brauchte ich erstmal etwas Zeit, bis ich meine Finger wieder spührte.

Text? Jetzt war es auch schon kurz vor eins und wir liefen gemühtlich bis zum South Street Seaport, wo wir uns im Foodcourt ein leckeres Mittag vom Asiaten gönnten. Anschliessend liefen wir noch etwas durch die Mall und schauten in das ein oder andere Geschäft rein. Anja lies sich dann sogar noch irgendsoeine Schönheitspflege aufschwatzen. Naja.
Weiter ging die Wanderung zur Wall Street, wo wieder ein schöner Weihnachtsbaum auf uns wartete. Der Gang durch New York ging weiter, vorbei an Ground Zero und der St. Pauls Chapel bis wieder wieder in die Subway stiegen und zum Central Park fahren wollten. Doch aus irgendeinem Grund erwischten wir diesmal die Express-Bahn und wir rauschten munter an unser eigentlich geählten Station vorbei. Also beim nächsten Halt wieder raus und die entgegengesetzte Richtung wieder rein.

Text? An der 72nd Street hiess es aussteigen und ab in den Central Park. Das erste Ziel war "Strawberry Fields", einer Gedenkstätte für John Lennon, der hier in der Nähe erschossen wurde. Immer auf der Suche nach schönen Motiven liefen wir ein bisschen durch den Park, einmal von West nach Ost. Auf der anderen Seite angekommen, suchten wir dann die nächste Subway Station, was dort gar nicht mal so einfach war.
Mit der Metro ging es dann zum Rockefeller Center, wir wollten ja da hoch. Den Eingang in den Katakomben zu finden, hat dann noch etwas gedauert. Das Kaufen der Karten ging schnell und wir konnten gleich in den Fahrstuhl nach oben zur ersten Zwischenstation. Dort mussten wir nochmal ca. 5 Minuten warten, dann konnten wir endlich ganz hoch. Die Aussicht war einfach fantastisch. Wir waren zum perfektem Zeitpunkt oben. So konnten wir vom Hellen bis nach Sonnenuntergang bleiben und das abendliche Manhattan geniessen.

Nachdem wir wieder unten waren, gingen wir noch etwas essen, bevor wir die nächste U-Bahn zurück zum Hotel nahmen und den Abend bei ein paar Sitcoms im Fernsehen ausklingen liessen (und nebenbei unsere Füsse massierten). Ausserdem musste ja noch gepackt werden.

14.12.2005
Heute war also schon der Tag der Abreise. Der unser Flieger nach München erst gegen 16:00Uhr startet, hatten wir noch eine Weile Zeit, so dass wir noch ein bisschen in die Stadt können. Wir checkten aus dem Hotel aus und deponierten unser Gepäck.
Nach dem Frühstück gingen wir nochmal zum Timesquare, um die letzten Geschenke zu holen (ein kleines NYPD-Auto für meinen Neffen Tony und eine Puppe für meine Nichte Lisa). Danach sollte Anja noch in den Disney Store, also gingen wir dort noch vorbei. Dort hielten wir uns wieder eine ganze Zeit auf und kauften noch ein paar kleine Mitbringsel. Der Eihnachtsbaumschmuck hat uns dort richtig begeistert, wäre aber bestimmt nicht heil in Deutschland angekommen, so dass wir es sein liessen.

Wir holten wir dann wieder unser Gepäck und nahmen die nächste Bahn zum Flughafen Newark. Dort haben wir uns noch kurz umgezogen und zum Check-In begeben. Bekommen haben wir mal wieder nur Warteliste, aber damit müssen wir leben.
Im Foud Court nahmen wir den letzten Burger auf amerikanischem Gebiet zu uns und begaben uns dann auch bald durch die Sicherheitskontrolle. Eine halbe Stunde vor Abflug bekamen wir dann unsere Plätze und die Rückreise mit der LH413 (Privatair B737-700) konnte beginnen. Das Essen an Bord war sehr gut, dann noch einen Film angeschaut und bald darauf vielen mir die Augen zu.

Am nächsten Morgen gab es noch ein Frühstück, bevor die Maschine kurz vor 6:00Uhr in München landete. Zu dieser Zeit war noch gar nichts los und wir konnten schnell für den Weiterflug nach Frankfurt einchecken.
Ansonsten konnte man um diese Uhrzeit hier nicht viel anfangen. Kurz nach 8:00Uhr nahmen wir dann unseren Flieger nach Frankfurt und kamen dort püktlich halb zehn an. Nach einer kurzen S-Bahn-Fahrt waren wir dann endlich wieder zu Hause an.

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