31.10. Auckland - Los Angeles - Frankfurt (oder München - Frankfurt)
 

Heute brach also unser letzter Tag hier auf der Südhalbkugel an. Da unser Flug erst gegen 19:30Uhr starten sollte, hatten wir noch fast den ganzen Tag Zeit.
Zuerst fuhren wir am Morgen zur "Auckland Domain", einem Park im Herzen der Stadt. Beim Obelisken auf dem Hügel hatten wir eine gute Aussicht auf die Stadt.
Der nächste Programmpunkt des Tages war der "Auckland Zoo".
Wir kamen sogar pünktlich zur Tigerfütterung. So hatten wir dieses Miezekätzchen wenigstens mal in Bewegung gesehen.
Weiterhin gibt's hier ein Kiwi-Haus, ein australisches Gehege mit Kängurus und halt das übliche, was man auch aus anderen Zoos so kennt. Zusätzlich gab es noch mal "Blue-Eyed Pinguine". In der freien Natur sind sie uns aber lieber.
Im Zoo haben wir dann bis zum frühen Nachmittag uns die Zeit vertrieben, bevor wir wieder zum Flughafen zurück sind.
Da ich gerne Flugzeuge fotografiere, sind wir noch kurz zur Aussichtspunkt an der SH20B gefahren.

Jetzt wurde es aber Zeit und wir brachten den Mietwagen zurück und gingen schnurstracks zum Qantas-Checkin. Viel war ja auf dem Flieger nicht los und so bekamen wir unsere Plätze direkt (und auch gleich Notausgang). Man teilte uns auch hier gleich mit, dass der Flieger einiges an Verspätung haben wird.
Da es vor der Sicherheitskontrolle nichts interessantes mehr gab, gingen wir durch die Ausreisekontrolle (dauerte länger als die Immigration in den USA) und durch die Sicherheitskontrolle.
Im Abflugbereich suchten wir uns dann ein Plätzchen, wo ich noch mal eine gute Sicht auf das Vorfeld hatte.
Mittlerweile soll die Maschine zwischen drei und vier Stunden Verspätung haben. Da wir eigentlich nur 4,5 h Aufenthalt in Los Angeles haben, wird es wohl etwas knapp.
Später bekamen wir noch einen Essensgutschein und wir ließen uns im Foodcourt nieder und ließen das örtliche WLAN heiß laufen. Außerdem machten wir noch die letzten Einkäufe.
Mit knapp 3 Stunden Verspätung hob dann endlich die QF25 in Auckland ab. Die Auslastung war ca. 30% und so konnten wir beide uns jeweils eine ganze Fensterreihe gönnen. So verging der Flug praktisch im Schlaf.
Einen negativen Aspekt hatte der Flug allerdings. Die Decken in dem Fliegen stanken wie die Pest. Keine Ahnung, mit was diese gewaschen wurden.

Gegen 13:30Uhr landete dann der Flieger in Los Angeles. Bis der Flieger am Gate war, waren dann auch wieder 15 Minuten vergangen, so dass wir nur noch 45 Minuten bis zum Abflug der LH457 nach Frankfurt hatten. Und wir mussten ja noch durch Immigration und Checkin.
Da der Flieger nicht voll war, ging die Immigration recht flott. Leider kamen wir nicht im Internationalen Terminal raus und mussten noch das Terminal wechseln, was mittels kurzem Sprint erledigt wurde. Am Lufthansa-Checkin dann die nächste Hiobsbotschaft. Der Flieger war deutlich überbucht und die Wahrscheinlichkeit für uns mitzukommen, war recht gering.

Lange Rede, kurzer Sinn. Im Endeffekt war für uns beide nur ein Platz im Flieger frei, auf den ich Anja setzte. Auf einen Jumpseat hatte ich keine Lust, denn noch einen Langstreckenflug verkrafte ich so nicht.
Somit blieb für mich keine andere Wahl als Anja zu verabschieden und auf den Flieger nach München zu hoffen, der ca. 7h später gehen sollte (und es waren lange 7h auf einem Flughafen, der wirklich nix bietet).
Der Flieger nach München nahm mich dann mit und auch der Anschlussflug nach Frankfurt hat ohne weiteres geklappt. Sogar das Gepäck kam vollzählig mit.
Anja holte mich dann in Frankfurt mit einer Freundin vom Flughafen ab und wir fuhren selig nach Hause, wo wir beide völlig fertig ins Bett fielen.