27.10. Papamoa Beach - Hahai
 

Wenn wir schon in Deutschland gerne Kiwis (die Früchte ) essen, dann sollten wir doch auch mal eine Plantage besuchen.
Da passte es doch ganz gut, dass uns ein Flyer von "Kiwi360" in die Hände fiel. Also machten wir uns heute Morgen auf den Weg nach "Te Puka", wo wir kurz vor 9:30Uhr eintrafen. Angeboten werden Touren durch die dortigen Plantagen.

Als wir aber die Tour buchen wollten, erfuhren wir, dass die erste völlig ausgebucht ist. Eine Schulklasse hatte sich angemeldet. Die nächste sollte 10:45Uhr starten. Das war uns ja eigentlich zu lange.
Scheinbar haben wir so niedergeschlagen geschaut, dass die Mitarbeiterin uns ein Angebot machte. Für 4$ pro Person (anstatt 23$) können wir zu Fuß durch die Plantage laufen, incl. einer Kopie des Zettels, was einem auch der Guide erzählt.
Da ließen wir uns natürlich nicht zweimal Bitten und nahmen das Angebot an.
Mit einem kleinen Sticker am Shirt und dem Guide in der Hand begannen wir unsere Tour durch die Plantage. So konnten wir jetzt natürlich jeden Baum und jeden Strauch, der dort in der Landschaft steht haargenau unter die Lupe nehmen.
Zuerst kamen wir an einer Reihe von Obst- und Nussbäumen vorbei, bevor wir die Kiwipflanzen vor Augen hatten.
Wir hatten sogar Glück, denn die einzelnen Pflanzen zeigten sich in verschiedenen Entwicklungsstadien.
So machten wir uns unseren Weg in aller Ruhe, bevor wir wieder am Start ankamen.

Bevor wir jetzt unsere Fahrt auf die Coromandel Halbinsel fortsetzten, stoppten wir in Tauranga, um unsere Karten für die "Drivin Creek Railway" in Coromandel zu buchen. Einen Parkplatz zu finden war gar nicht so einfach, aber in einer Seitenstraße schließlich erfolgreich. Internet gibt's schließlich sehr bequem in der Bibliothek.
Weiter ging die Fahrt auf der SH2 gen Norden.
Das nächste Fleckchen Erde, was wir uns genauer anschauen wollten, war der Ort "Katikati". In diesem Ort kann man derzeit 23 Wandmalereien bewundern, die ab 1991 entstanden sind und die Geschichte des Ortes in Bildern erzählen.
Im Visitor Center kauften wir uns für 3$ einen Plan und liefen die ganzen Murals ab, die glücklicherweise fast alle recht nah beieinander stehen
Wir fanden es sehr interessant und sehr schön gemacht.

Weiter ging die Fahrt nach Norden auf der SH2 und später auf der SH25. Den Walk bei den "Twin Kauris" mussten wir leider streichen, da der Weg geschlossen war. Es schien zwar so, als ob sich nicht viele daran halten würden, da der Zaun schon ziemlich niedergetrampelt war, aber wir hielten uns dran.
Angekommen in Hahai organisierten wir uns einen Platz auf dem Campground ("Hahai Holiday Park"), natürlich wieder mit Meerblick.
Von hier fuhren wir jetzt zum Trailhead der "Cathedral Cove". Ca. 30-45 Minuten läuft man auf diesem sehr einfach zu gehenden Wanderweg. Von unterwegs hatten wir immer wieder fantastische Aussichten auf die Buchten. Abstecher zu der Sentinal Bay und zur Gemstone Bay laden für Zwischenstationen ein (machten wir auf dem Rückweg).
Bei der Cathedral Cove angekommen, war zum Glück nicht allzu viel los, so dass wir fotografisch relativ frei Hand hatten. Von den anwesenden ca. 10 Personen waren übrigens 6 Personen deutsche.
Auf dem Rückweg legten wir, wie gesagt, noch Stops an den zwei anderen Buchten ein, bevor wir wieder zum Womo zurückkehrten.

Jetzt fuhren wir noch zum "Hot Water Beach", wo aus unterirdischen Quellen heißes Wasser am Strand bis nah an die Oberfläche kommt. Durch Graben von Mulden kann man sich dann dort in warmes Wasser setzen.
Leider hatten wir nichts Brauchbares zum Graben und bei anderen mit reinsetzen wollten wir auch nicht, so dass wir uns nur die Füße in einem "Pool" gewärmt haben. War aber schon interessant.
Jetzt kam sogar noch etwas die Sonne heraus, so dass ich mal kurzerhand beschloss am Hahai Beach kurz ins a…kalte Wasser zu springen.
Anschließend saßen wir noch eine ganze Zeit am Strand und träumten. Irgendwann meldeten sich aber unsere Mägen und verlangten Futter, so dass wir zum Womo zurückkehrten.