11.10. Milford Sound
 

Ein Blick an den Himmel ließ auf einen schönen Tag hoffen, denn es trieben sich nur vereinzelt kleine Wölkchen herum.

Zeit hatten wir heute früh genug, denn unser Bus ("Milford Sound Select") sollte erst gegen 09:30Uhr kommen. Der Bus war pünktlich und die Fahrt konnte beginnen.
Voll war der Bus nicht, so ca. 50% Auslastung. Außer uns war nur eine Reisegruppe aus Australien und ein weiteres Pärchen an Bord.
Die Ausstattung des Busses war 1A, vor allem die Fenster am Dachhimmel sollten uns schöne Ausblicke bieten.
Bei der Ausfahrt aus Te Anau sahen wir es dann. Heute wäre die Straße zum Milford Sound ohne Schneeketten befahrbar gewesen. Naja, shit happens.

Der Bus fuhr aber nicht in einem Rutsch bis zum Milford Sound, sondern hielt unterwegs auch immer mal an. Der erste Stop war an den "Mirror Lakes". Dort kann man bei ruhigem Gewässer beobachten, wie sich die Berge im Wasser spiegeln.
Beim Stop bei "Knobs Flat" nahmen wir dann einen Teil einer gestrandeten Reisegruppe aus Dunedin auf, da ihr Bus eine Panne hatte. Der Rest der Gruppe wurde auf andere Busse aufgeteilt.

Dann kam der Höhepunkt der Fahrt, es ging durch den "Homer Tunnel". Leider sollte es auch das letzte Mal gewesen sein, dass wir am Himmel die Sonne sehen sollten, denn am anderen Ende regnete es.
Die Fahrt die Serpentinen herunter war aber trotzdem beeindruckend.
Hier wunderten wir uns aber über den Fahrstil mancher Busfahrer. Ein Bus der Firma "Real Journey" meinte wohl, er würde einen PKW fahren, so wie der innerhalb der Serpentinen andere Busse überholte. Da kann man sich nur an den Kopf fassen.

Einen Halt hatten wir noch. Bei "The Chasm" hatten wir Zeit den kleinen Rundweg zum Wasserfall zu gehen.
Dann erreichten wir den Hafen am Milford Sound und konnten auch nach wenigen Minuten unser kleines Schiffchen besteigen.
Die anschließende Fahrt durch den Sound war sehr beeindruckend, nur konnten wir die Höhe der Berge nur erahnen, denn ab einer bestimmten Höhe sahen wir nur noch Wolken.
Zum Ausgleich konnten wir unzählige Wasserfälle bestaunen, die sich plätschernd den Weg nach unten suchten.
Die Rückfahrt nach Te Anau ging dann in einem Rutsch von statten ohne besondere Vorkommnisse.
Wir unternahmen dann noch einen Spaziergang am Lake Te Anau, denn schließlich schien jetzt wieder die Sonne.