22./23.09.2006 - Frankfurt - Los Angeles - Auckland
 

Der Tag begann eigentlich wie jeder andere auch. Früh aufstehen, duschen, frühstücken und zum Bus Richtung Arbeit gehen. Nur eines unterschied den heutigen Tag von den Vergangenen. Wir schleppten drei Reisetaschen, 2 Rucksäcke und jeweils eine Foto- und Videotasche mit uns. Wie jeden Morgen nahmen wir den Bus zum Bahnhof Rüsselsheim und die S-Bahn zum Frankfurter Flughafen. Jedoch führte der Weg nicht direkt ins Büro, sondern geradewegs zum Business-Checkin. Dort war nur wenig los und wir ein wenig später eingecheckt. Zwar erstmal nur Warteliste, aber das sind wir ja gewohnt.

So langsam konnten wir ein Lächeln nicht mehr unterdrücken, denn der Urlaub kam immer näher. Monate lang hatten wir darauf gewartet und uns zwischendurch gefragt, ob es dass ganze Warten auch wert sei, fast ein Jahr am Stück keinen Urlaub zu machen, um dann 6 Wochen zusammenhängend einen Traumurlaub zu erleben. Doch noch war es nicht soweit. Wo jetzt der normale Reisende sich die Zeit bis zum Abflug am Flughafen vertreibt, hieß es für uns: "ab ins Büro" und noch 4h arbeiten. Aber auch diese 4h waren schnell hinter uns gebracht. Die Kollegen taten mir schon etwas leid, zumal spätestens heute alle wussten, wo wir Urlaub machten und wie lange. : Gegen 12 Uhr machten wir uns auf Richtung Terminal 1. Die zwei Sicherheitskontrollen gingen relativ fix und so waren wir kurz nach 13:00Uhr am Gate, wo wir auch recht schnell unsere Sitzplätze bekommen haben - zwei Plätze nebeneinander. Besser konnte der Urlaub nicht beginnen. Kurz vor 14:00Uhr begann das Boarding und gegen 14:30Uhr rollte unser Flieger Richtung Startbahn. Der Flug an sich war wieder völlig unspektakulär, das Essen gut und dieses Mal hatten wir sogar gute Sicht nach unten.

Pünktlich wie die Maurer landeten wir in Los Angeles. Immigration und Zoll waren schnell erledigt und das Gepäck für den Anschlussflug wieder abgegeben. Jetzt hieß es einchecken für unseren Anschlussflug mit Qantas nach Auckland. Auch hier landeten wir zunächst auf der Warteliste und das hieß für uns wieder einmal warten (wir sollten uns ca. 30 Minuten vor Boarding-Zeit am Checkin melden). Nach ca. 4h langem Warten begaben wir uns wieder zum Checkin um nur kurz und knapp (und etwas unfreundlich) zu erfahren, dass sie noch nicht so weit waren, die Warteliste zu vergeben. Allerdings kein Wort, wann wir uns wieder melden sollten. Nach weiteren 15 Minuten fragten wir wieder nach, um dann nach weiteren 10 Minuten unsere Boardkarten in den Händen zu halten. Jetzt hieß es aber Füße in die Hand nehmen und ab durch die Sicherheitskontrolle. Dies schafften wir erstaunlich schnell, naja alle anderen Passagiere waren schon seit geraumer Zeit am Gate.

Natürlich hatten wir keine Plätze nebeneinander bekommen, sondern mehrere Reihen und eine Küche trennten uns. Da aber noch genug Plätze frei waren, konnten wir uns doch noch zusammensetzen und hatten sogar noch einen Platz neben uns frei. Der Flug war ebenfalls ganz ruhig, das Essen ganz ok und etwas Schlaf konnten wir auch finden. Abwechslung konnte man sich mit dem Inseat-Entertainment verschaffen, welches neben Filmen auch mehrere Spiele beinhaltete.


23.09. Irgendwo über dem Pazifik

Dieser Tag verging sprichwörtlich im Flug und schon nach kurzer Zeit mit dem Überfliegen der Datumsgrenze war er auch wieder vorbei.