Zion National Park
 

Lage:

Der Zion Nationalpark befindet sich im südwestlichen Teil von Utah auf dem Markagunt und Kolob Plateau und erstreckt sich über 593 km².
Der Park untergliedert sich in zwei Bereiche. Den nördlichen "Kolob Canyon" und den südlichen "Zion Canyon", wobei sich der Haupttouristenstrom im "Zion Canyon" zentriert.
Die höchste Erhebung im Park ist mit 2.660 Metern der "Horse Ranch Mountain", der tiefste Punkt liegt mit 1.117 Metern im "Coal Pits Wash".

Entstehung/Geologie/Historie:

Das Gestein im Zion Nationalpark untergliedert man in neun unterschiedliche Schichten, welche sich über einen Zeitraum von 150 Mio. Jahren aufgehäuft haben.
Die älteste Schicht ist die "Kaibab Formation", eine Kalksteinschicht, welche besonders in den "Hurricane Cliffs" an der I15 nahe dem Kolob Canyon zu sehen ist. Weiter geht es mit der "Moenkopi Formation", bestehend aus Kalk- und Schluffgestein, zu sehen an den steinigen Felswänden zwischen Virgin und Rockville. Als nächstes folgt die "Chinle Formation", nördlich von Rockville, die hauptsächlich aus Schiefer, Lehm und Konglomeraten besteht. Die vierte Schicht ist die "Moenave Formation", rote Sandstein-Felsen, zu sehen vom Zion Museum. Die nächste Ebene ist die "Kayenta Formation", ebenfalls Sand- und Schluffgestein, welches man im gesamten Zion Canyon zu sehen bekommt. Die dickste Schicht ist die "Navajo Sandstone". Diese Sandsteinschicht bildet hier hohe weiße Klippen. Der bekannteste Felsen ist "Checkerboard Mesa". Als nächstes folgt die "Temple Cap Formation", zu sehen auf der Spitze des "West Temple". Die achte geologische Schicht nennt man "Carmel Formation", eine Lehm-Sandstein und Gips-Schicht. Formationen davon sind besonders gut bei dem Ort "Mt. Carmel Junction" zu bestaunen. Die oberste Schicht ist die "Dakota Formation", eine Schicht aus Konglomeraten und Sandstein, zu sehen auf der Spitze der hlchsten Erhebung im Zio Nationalpark, dem "Horse Ranch Mountain".

Anreise:

Den "Zion Canyon" erreicht man auf der Fahrt entlang des SR9 von "Mt. Carmel Junction" in Richtung Hurricane oder umgedreht. Bei der Fahrt aus östlicher Richtung muss man zwangsweise durch einen Tunnel fahren, wo man zusätzlich mit Wartezeiten rechnen muss. Während PKWs normal durchfahren können, benötigen Wohnmobile eine Eskorte, da sie nur in der Mitte der Fahrbahn fahren dürfen.
Im Zion Canyon verkehren dann während der Saison (ca. April - September) Shuttle Busse. PKWs sind nur bis zur Zion Lodge gestattet, falls man eine Reservierung vorzeigen kann.
Den "Kolob Canyon" erreicht man über den I15, wo eine extra Aussfahrt dafür existiert.
Als Übernachtungsmlglichkeiten im Park steht nur die Zion Lodge und ein Campground zur Verfügung. Außerhalb gibt es die nächsten Möglichkeiten in Springdale oder Hurricane.

Trails/Viewpoints:

Zu den einzelnen Viewpoints entlang des SR9 gibt es eine Vielzahl von Trails aller Schwierigkeitsgrade im Park. Zu den beliebtesten Trails gehören der "Canyon Overlook Trail" kurz vor der Tunneleinfahrt im Osten, der "Emerald Pools Trail" und der "Riverside Walk" am Ende der Canyon Straße. Von dort kann man seine Wanderung in die "Narrows" fortsetzen, wobei auf diesem Weg öfters der "Virgin River" überquert werden muss und einzelne Schwimmeinlagen sind eventuell notwendig. Eine entsprechende Ausrüstung ist somit Pflicht.
Eine weitere spektakuläre Wanderung geht auf "Angels Landing". Auf einem zum Teil sehr schmalen Grad gelangt man zu einem fantastischen Aussichtspunkt auf den Canyon.