Petrified Forest National Park
 

Lage:

Der Petrified Forest Nationalpark befindet sich im Nordosten von Arizona und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 885 km².
Im Nationalpark kann man generell in zwei Teile teilen. Zum einem die "Painted Desert" im Nordteil und den "Petrified Forest" im Süden.

Entstehung/Geologie/Historie:

Die "Painted Desert", die zu einem Teil im Petrified Forest NP geschützt ist, erstreckt sich über einen großen Teil des nördlichen Arizonas. Ausläufer davon gibt es bis zum Grand Canyon NP. Die verschiedenen Farben, die in den Hügeln zu erkennen sind, bestehen aus verschiedensten Mineralen und organischen Materialien, die sich im Laufe der Zeit zu unterschiedlichen Schichten aufgebaut haben.
Die versteinerten Bäume im südlichen teil des Parkes bestehen aus mineralizierten Konifären (Araucariaceae). Im späten Trias exisitierte an der Stelle der heutigen Wüste eine Sumpflandschaft mit üppiger Vegetation. Dazu gab es in der Nähe reichlich Vulkanaktivität, so daß die Gegend bei Ausbrüchen und Überflutungen viel mit Mineralien und Silizium versorgt wurde. Dieses Silizium nahm in den absterbenden Bäumen den Platz des organischen Materials an und somit auch das optische Erscheinungsbild, so daß am Ende ein "versteinerter" Baum entstand.
Bevor der Park unter Schutz gestellt wurde, wurden jährlich unzählige Tonnen an versteinerten Bäumen entfernt. Dieses ist mittlerweile strengstens verboten und wird mit einer Strafe von 275$ geahndet.

Anreise:

Der Park besitzt zwei Eingänge mit jeweils einem Visitor Center. Der Haupteingang befindet sich auf der SR180 am Südende des Parks. Dort befindet sich auch das Haupt-Visitor Center. Der zweite Eingang befindet sich direkt am I40 bei der Aufahrt Nr. 311 und ist direkt ausgeschildert.
Im Park gibt es keinerlei Übernachtungsmöglichkeiten. Die nächsten Motels befinden sich in der kleinen Stadt "Holbrook".

Trails/Viewpoints:

Im Park existiert eine Durchgangsstraße, auf der man alle zugänglichen Sehenswürdigkeiten erreichen kann. alle Trails gehen direkt von reichlich vorhandenen Parkplätzen ab und sind bis auf eine Ausnahme maximal eine Meile lang und ohne großartige Steigungen.
Der interessanteste Trail ist der Weg durch die "Blue Mesa". Dabei verlässt man die Ebene der Straße und läuft den Berg hinunter in ein Tal zwischen die Kegel. Da dafür die meisten Touristen keine Zeit haben oder ihnen der Rückweg zu anstrengend ist (am Anfang geht es recht steil bergab) ist man dort unten oftmals völlig allein mit der Natur.

Weitere Informationen zum Park und den Möglichkeiten findet man hier: http://www.nps.gov/pefo/